Die Spectrum-Redaktion hat unschlagbare Ideen, wie du dich an die Vorsätze halten kannst, die du dir für 2017 genommen hast – Ideen, die sie gerne mit dir teilt. Nachmachen auf eigene Verantwortung.

FullSizeRenderVivien_Vorsätze„Vorsätze wöchentlich auf ein veganes, kalorienarmes und glutenfreies Esspapier schreiben und gut kauen, um die Vorsätze zu internalisieren.“ – Vivien Stringer

 

 

Foto 4(1)Noah_Vorsätze„Mach’s etappenweise! Hau-Ruck-Vorsätze sind zum Scheitern verurteilt. Garantiert. Von drei Päckchen Zigaretten pro Tag am 31. Dezember zu rauchfrei am 1. Januar funktioniert nicht. Von null auf fünfzig Liegestütze vor dem Schlafengehen ebenso. Setz dir realistische Vorsätze. Etappieren ist das Rezept zum Erreichen grosser Ziele. Reduziere deinen Zigarettenkonsum von drei Päckchen zuerst auf zweieinhalb oder auf zwei. Mach zuerst zehn Liegestütze. Du steigerst damit nicht nur die Chance, dich an deinen Vorsatz zu halten, sondern hast auch bereits den Vorsatz für 2018 im Kopf – die nächste Etappe!“ – Noah Fend

FotoSpectrum_RebekkaVorsätze„Sei nicht zu spezifisch mit deinem Vorhaben, denn der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail. Besser als beispielsweise „drei Mal die Woche Sport treiben“ ist „Mehr Bewegung“. Ab und zu eine Busstation früher aussteigen, und schon kannst du Ende des Jahres behaupten deinen Neujahrsvorsatz diszipliniert eingehalten zu haben.“ – Rebekka Christen

 

Foto Sophie_Vorsätze„Wie ich meine Neujahrsvorsätze einhalte? Wie sagt man so schön: Wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden. Klar, die Prüfungen zu bestehen, wäre nicht schlecht, vielleicht die Wohnung nicht komplett im Chaos versinken zu lassen. Ich könnte auch endlich die Autoprüfung und ein Englischdiplom machen. Aber mir Dinge vorzunehmen, ist für mich nicht Motivation genug. Warum sollte ich mir jetzt Stress- und Frustessen verbieten? Weil das neue Jahr angefangen hat? Das sehe ich nicht ein. Ich setze mir lieber durch das Jahr hindurch immer wieder Ziele und arbeite auf diese hin.“ – Sophie Burkhalter

 

2016-12-20 20.20.29_MirjamVorsätze

„Verbeiss dich nicht auf irgendwelche Diät-Vorsätze, die du sowieso nicht einhältst, sondern bleib realistisch. Nimm dir zum Beispiel vor, deine Selfie-Technik zu verbessern: Beiss dich selbst! Für krasse Wangenknochen Wangen einsaugen und kräftig draufbeissen, dazu Leidensmine aufsetzen – einfacher geht’s nicht! Für den zusätzlichen Wow-Effekt kannst du die Zimmerwand in deiner Augenfarbe hinterlegen (nur zu empfehlen, wenn du gerade nicht bekifft bist), et voilà!“ – Mirjam Schmitz

 DSC_0251LorenzVorsätze4„Das eigene Sternzeichen, die Jahrgänge der Familie, die Initialen der Partnerin? Absolut 2016. Tätowier dir stattdessen dieses Jahr deine Vorsätze auf den Bauch! Du betrachtest statt deinen Lehrbüchern stundelang dich selbst im Spiegel – auf deinem Ranzen stehen die vorwurfsvollen Worte. Du schwitzt im Freibad statt auf dem Laufband – Primarschüler zeigen kichernd auf deinen Wanst. Du bemerkst wie statt vom Salatblatt das Balsamico die Mayonnasie vom Würstchen nach unten tropft – exakt auf deine guten Ambitionen, die dir keine Ruhe mehr lassen. Als Belohnung für deinen Erfolg darfst du dir nächstes Jahr ein grünes Häkchen hinter die Vorsätze in die Haut stechen lassen.“ – Lorenz Tobler

IMG_1804„Du hast dir vorgenommen, mehr Sport zu treiben und gesünder zu essen – und hast inzwischen alle guten Vorsätze bereits wieder aufgegeben? Halb so wild. Belüg dich einfach selber. Erfinde überzeugende Ausreden, um nicht ins Fitnessstudio fahren zu müssen („Kopfschmerzen“, „Schneesturm“), und iss von den Gummibärchen konsequent nur noch die grünen. Da ist nämlich Salat drin. Habe ich gehört. Und für 2018 kannst du dir dann vornehmen, ehrlicher zu dir selber zu sein.“ – Valentina Berchtold