{"id":10053,"date":"2019-05-15T16:33:39","date_gmt":"2019-05-15T14:33:39","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=10053"},"modified":"2019-05-15T16:33:39","modified_gmt":"2019-05-15T14:33:39","slug":"je-nutzloser-ein-song-desto-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2019\/05\/je-nutzloser-ein-song-desto-besser\/","title":{"rendered":"\u201eJe nutzloser ein Song, desto besser\u201c"},"content":{"rendered":"<h2>Ob vor zwanzig Jahren mit seinem Gitarren-Soloprojekt <em>Jack Stoiker <\/em>oder seit kurzem als Frontmann der Punkrockband <em>Kn\u00f6ppel<\/em> \u2013 Daniel \u201eMidi\u201c Mittag ist Ostschweizer Kulturgut. Seit seinem Studium lebt er in Freiburg. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber das Leben zwischen Spielpl\u00e4tzen und Konzertb\u00fchnen.<\/h2>\n<p><strong><em>In der Ostschweiz bist du eine Kultfigur \u2013 kannst du hier in Freiburg unerkannt in der Fussg\u00e4ngerzone einen Kaffee trinken?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Ich kann mich eigentlich \u00fcberall in der Schweiz ohne grosse Schwierigkeiten bewegen, solange ich nicht an einem Anlass mit Betrunkenen bin. Erst dann merke ich jeweils, dass mich doch einige Leute kennen. In Freiburg habe ich grunds\u00e4tzlich meine Ruhe, was mir auch in Bezug auf meine Familie gelegen kommt. Wenn ich dann trotzdem einmal erkannt und um ein Selfie gefragt werde, tut dies meinem Ego in diesem Ausmass noch gut.<\/p>\n<p><strong><em>F\u00fchltest du dich je ber\u00fchmt?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nein \u2013 ich habe ja erst in Freiburg angefangen, Musik zu machen, welche auf einen gr\u00fcnen Zweig kam. Popul\u00e4r wurde ich eigentlich erst, als ich aufh\u00f6rte aktiv zu sein. Zu jenem Zeitpunkt sickerte meine Musik in die Ostschweizer Folklore durch. In St. Gallen sind wir als <em>Kn\u00f6ppel<\/em> sicherlich bekannter als in Freiburg, aber da bin ich sowieso \u00e4usserst selten unterwegs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-10057 aligncenter\" src=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Jack_Stoiker-900x600.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Jack_Stoiker-900x600.jpg 900w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Jack_Stoiker-768x512.jpg 768w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Jack_Stoiker-1800x1200.jpg 1800w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Jack_Stoiker-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Jack_Stoiker-530x353.jpg 530w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Jack_Stoiker.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p><strong><em>Obwohl du erst hier richtig mit der Musik begonnen hast, waren deine Themen schon damals ziemlich Ostschweiz-lastig.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Das ist so. Als Student war ich in einer Blase, die nicht viel mit der Freiburger Bev\u00f6lkerung zu tun hatte. Es vergingen sicher zehn Jahre, bis ich \u00fcberhaupt das Gef\u00fchl hatte, dazuzugeh\u00f6ren. Es gab einen Moment am Ende des Studiums, als praktisch alle Studienkolleginnen und -kollegen nach Z\u00fcrich zogen, um zu arbeiten \u2013 pl\u00f6tzlich hatte ich in Z\u00fcrich mehr Bekannte als in Freiburg. Erst seit ich Familie habe, bin ich tats\u00e4chlich in Freiburg angekommen.<\/p>\n<p><strong><em>Hast du also damals nicht einmal bewusst Ostschweizer Themen besungen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Als <em>Jack Stoiker<\/em> war meine Musik sowieso unreflektiert. Ich sang halt aus einer typischen Sichtweise, die man nur besass, wenn man die Jugend in der Ostschweiz erlebt hatte. Ich kokettierte schon damals gerne mit meinem St. Galler-Dialekt, aber erst seit Kn\u00f6ppel achte ich darauf, dass ich keine Dialekt-Fehler mache. Da ich vor mittlerweile \u201ef\u00f6fezwanzg\u201c Jahren St. Gallen verliess, enth\u00e4lt meine Sprache verschiedene Dialekteinfl\u00fcsse. Deshalb muss ich aufpassen. F\u00fcr die Zahl F\u00fcnf benutze ich in meinen Liedern konsequent \u201ef\u00f6f\u201c und nicht \u201ef\u00fc\u00fcf\u201c. Diese Dialektbewirtschaftung hat aber eigentlich erst mit einem einsetzenden Heimweh und der Gr\u00fcndung der Band Kn\u00f6ppel begonnen.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><em>F\u00fchltest du dich w\u00e4hrend deiner Studienzeit als Repr\u00e4sentant der Ostschweiz?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Urspr\u00fcnglich kam ich eher nach Freiburg, um die Ostschweiz ein wenig abzusch\u00fctteln. Ich war in St. Gallen in der linken Szene unterwegs, wo wir eine gewisse Borniertheit und \u00dcberpolitisierung pflegten und war deshalb r\u00fcckblickend froh, dass ich hier ein wenig aus diesem Loch rauskam. Es ging sehr lange, bis ich St. Gallen zu vermissen begann.<\/p>\n<p><strong><em>Musstest du manchmal aufpassen, dass du mit deiner Musik keine Klischees und Stereotype \u00fcber die Ostschweiz bedientest?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Vielen Ostschweizern und Ostschweizerinnen ging es hier auf den Wecker, dass sie immer auf ihr Minderheitendasein angesprochen wurden und man versuchte, ihren Dialekt zu imitieren. Diese Probleme hatte ich nie; wohl auch, weil ich genug andere \u201eChn\u00f6rz\u201c in meinem Leben hatte. Mit den Jahren nervte mich dann dieses allzu zivilisierte Freiburgische und mir begann die Ostschweizer Bodenst\u00e4ndigkeit zu fehlen.<\/p>\n<p><strong><em>Inwiefern hat dich Freiburg gepr\u00e4gt?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Momentan lebe ich mit meiner Familie in einer Neubausiedlung mit sechzig Wohnungen, welche etwa zu einem Drittel von Deutschschweizern und -schweizerinnen und zu zwei Dritteln von Frankophonen bewohnt wird. Der R\u00f6stigraben innerhalb dieser Siedlung in Freiburg ist fantastisch. Auch wenn die Sorgen der jeweiligen Sprachgemeinschaften im Wesentlichen dieselben sind, bemerke ich in der Organisation und dem Konzept des Zusammenlebens grosse Unterschiede. Diese Mentalit\u00e4tsunterschiede finde ich schon toll. Man muss deshalb gar nicht nach St. Gallen, um ein gegenseitiges Verst\u00e4ndnis zu schaffen \u2013 es reicht eigentlich schon, als Deutschschweizer in Freiburg zu leben!<\/p>\n<p><strong><em>Wie war das Gef\u00fchl, einer (Sprach-)Minderheit anzugeh\u00f6ren?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Schon mein ganzes Leben habe ich das Gef\u00fchl, in der Minderheit zu sein. Auch vor meinem Umzug nach Freiburg, als ich in St. Gallen in der linken Szene verkehrte, f\u00fchlte ich mich nie als Normalo. Das ist aber auch das Tolle an der Schweiz: Hier geh\u00f6ren alle auf eine Art zu einer Minderheit.<\/p>\n<p><strong><em>F\u00fchlst du dich immer mittlerweile etwas gesetzter?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Ja, so ist es halt, wenn du und alle deine Kollegen und Kolleginnen Kinder haben. Wenn du das erste Mal einen Kinderwagen schiebst, bist du in der Gesellschaft angekommen. Ich fand das super. Ich glaube aber, die Deutschschweiz hat fortschrittlichere Konzepte, gerade in Bezug auf das Quartier- und Familienleben, welche in der lateinischen Schweiz noch nicht angekommen sind.<\/p>\n<p><strong><em>Inwiefern?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Man hat Genossenschaftswohnungen und lebendige, linke Quartiere mit F\u00e4hnchen zwischen den H\u00e4usern und Kindern, die draussen spielen. Eine kultivierte Unordnung. W\u00e4hrend in unserer Siedlung viele Deutschsprachige den gemeinschaftlichen Raum und die Gr\u00fcnfl\u00e4chen in Beschlag nehmen, empfinden viele Frankophone dies eher als aufdringlich. In der Deutschschweiz gibt es auch die cooleren Spielpl\u00e4tze.<\/p>\n<p><strong><em>H\u00e4ttest du gedacht, dass du dir je \u00fcber diese Themen Gedanken machen wirst?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Sicher nicht. Ich fand schon den Gedanken, Kinder zu haben, absolut schrecklich. Das war f\u00fcr mich so weit weg. Gerade deshalb fand ich es sehr gut, dass ich f\u00fcr das Studium aus meiner Komfortzone rauskam und wegzog. So konnte ich in eine ganz andere Seite der Schweiz entdecken.<\/p>\n<p><strong><em>Spieltest du w\u00e4hrend deiner Studienzeit auch mit dem Gedanken, eine Rockstarkarriere zu machen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Das hat mich schon sehr gereizt, obwohl damals alles extrem unprofessionell war.<\/p>\n<p><strong><em>Manchmal habe ich noch heute das Gef\u00fchl, dass du dich eigentlich nicht professionell vermarktest.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Damals h\u00e4tte ich mich wahrscheinlich schon besser vermarktet, wenn ich denn gekonnt h\u00e4tte. Aber ich war einfach zu chaotisch. Heute ist mein Marketing eigentlich absichtlich schlecht. Wenn du dich schlecht vermarktest, ist das eine tolle Situation: Du kommst immer aus einem gewissen Understatement heraus und kannst die Erwartungen tief halten. Wenn deine Songs besser sind als dein Marketing, gibst du gerne Konzerte. Die schlimmsten Bands sind diejenigen, welche auf ihrer ersten Platte einen Hit hatten und danach mit diesem einzigen Song, der beim Publikum funktioniert, auf Tournee gehen.<\/p>\n<p><strong><em>Das Understatement ist gewissermassen auch Teil des Images von Kn\u00f6ppel.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Es ist vor allem auch typisch Ostschweiz. Das Understatement ist wahrscheinlich sogar das Beste an der Ostschweiz! \u201ePl\u00f6ffer-Schnellficker-Scheiss\u201c ist nicht so unsere Sache.<\/p>\n<p><strong><em>Euer Song \u201ePrada\u201c wurde letztes Jahr zum besten Schweizer Rock-Song gew\u00e4hlt. Kannst du dir eine Band vorstellen, die dies von einem ihrer eigenen Lieder behaupten w\u00fcrde?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Das w\u00fcrde auf jeden Fall nicht gut ankommen. Bescheidenheit ist ja in der ganzen Schweiz wichtig, aber die Ostschweizer betreiben sogar innerhalb des Landes noch am meisten Understatement.<\/p>\n<p><strong><em>Du warst ja auch auf dem letzten Baschi-Album mit einem Feature vertreten. Wie verbunden f\u00fchlst du dich mit der Schweizer Musikszene?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Baschi hat mich angefragt, ohne dass wir uns vorher kannten, wobei ich mit seinem Produzenten bereits zu tun hatte. Das war dann auch ganz lustig. Ich geh\u00f6re aber eigentlich gar nicht zur Szene. Ich bin kein Musiker, ich bin Informatiker.<\/p>\n<p><strong><em>Willst du bewusst kein Teil der Musikbranche sein?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Studienzeit habe ich im <em>Fri-Son<\/em> an der Bar gearbeitet und hatte da auch eine Jahreskarte. Damals war ich an so vielen Konzerten, dass meine Lust darauf dann irgendwann ein bisschen verging. Heute spiele ich selber mehr Konzerte, als dass ich welche besuche. Zudem habe ich auch eine etwas altmodische Herangehensweise bei Songwriting und der Musikgeschmack in Freiburg ist nicht wirklich Kn\u00f6ppel-kompatibel.<\/p>\n<p><strong><em>Inwiefern?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Wir machen mit Kn\u00f6ppel in einer einfachen Besetzung und mit relativ klassischen Songstrukturen Punkrock.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><em>Wie stark pr\u00e4gst du pers\u00f6nlich die Band?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Kn\u00f6ppel ist grunds\u00e4tzlich ein Ein-Mann-Unternehmen. Erst wenn ich die Demos bereit habe, sende ich diese an Marc [Bassist] und Zosso [Schlagzeuger]. Wenn ich einen Song kreiere, dann schreibe ich ihn f\u00fcr die Band Kn\u00f6ppel und anschliessend spielen wir ihn gemeinsam. Dadurch entsteht, wie bei einem Instrument, eine gewisse Resonanz und schlussendlich ein gemeinsamer Sound. Die Texte und die Akkorde mach ich jedoch komplett alleine. Und obwohl ich eigentlich nie mit anderen Musikern jamme, genoss ich die Zusammenarbeit mit Baschi extrem. Auch Gustav kenne ich, allerdings eher als Nachbar und weniger als Musiker.<\/p>\n<p><strong><em>Man sieht dich auch nie an Anl\u00e4ssen mit viel Prominenz wie dem Swiss Music Award.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Daf\u00fcr wurde ich sogar angefragt und h\u00e4tte auch Lust gehabt. Schliesslich haben mir jedoch alle abgeraten, weil die Awards \u201ehuere\u201c langweilig seien. Teilweise reizt es mich schon \u2013 ich habe einen gewissen Ehrgeiz und stehe auch gerne im Rampenlicht. Gleichzeitig muss ich schauen, dass ich Kn\u00f6ppel ein wenig von der Cervelatprominenz-Schiene fernhalte, was auch sehr wichtig f\u00fcr die Band ist. Selbst wenn ich ein anderes Leben h\u00e4tte und \u00fcberall Klinken putzen gehen und Interviews geben w\u00fcrde, t\u00e4te das der Musik nicht unbedingt gut.<\/p>\n<p><strong><em>Bist du folglich mit eurer aktuellen Bekanntheit zufrieden?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die ist gerade etwa richtig. Meine Referenzen waren von der Gr\u00f6sse her immer die <em>Grabenhalle<\/em>&#8211; [Konzertlokal in St. Gallen] und Fri-Son-Szene, wobei eigentlich auch das volle Fri-Son zu krass ist. Ein Publikum von hundert bis dreihundert Leuten ist mir am liebsten.<\/p>\n<p><strong><em>Hast du den Eindruck, dass dein Auftreten vor mehr Leuten an Authentizit\u00e4t verliert?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist mehr Herz bei der Sache, wenn ich und das Publikum aufeinander angewiesen sind. Obwohl es schwieriger und anstrengender ist, sind letztendlich mehr Innereien dran. Sobald ich aufgrund von Frontscheinwerfern die Leute nicht mehr erkennen kann, verliert man den Kontakt mit dem Publikum.<\/p>\n<p><strong><em>Eure Songs haben viele Ostschweiz-Bez\u00fcge, aber dein Wohnort Freiburg bleibt quasi unerw\u00e4hnt. Wie kommt das?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Seit ich St. Gallen gegen\u00fcber ein wenig nostalgisch geworden bin, streue ich gerne ein paar Gr\u00fcsse an die Heimat ein und singe \u00fcber <em>Sch\u00fcga<\/em> [Biermarke] oder Uzwil [St. Galler Dorf]. Auch dass das Wort \u201eWichser\u201c so pr\u00e4sent ist, ist eigentlich eine einzige Hommage an den Umgang unter Ostschweizer M\u00e4nnern. Man nennt sich beim Nachnamen und gr\u00fcsst sich mit \u201eHey du Wichser\u201c, was ja eigentlich ein Kompliment ist. Wer ein Wichser ist, ist keine Pussy. Daher kann man unser erstes Album \u201eHey Wichsers\u201c schon als eine Art Heimatalbum sehen.<\/p>\n<p><strong><em>K\u00f6nntest du deine Art zu texten, welche ja ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal ist, \u00fcberhaupt \u00e4ndern? Gibt es irgendwann einmal ein ausgefeiltes politisches Album?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Eine solche Platte wird\u2019s nicht geben. Ich bin kein unpolitischer Mensch, w\u00fcrde Politik jedoch nicht als Musik verkaufen wollen. Manchmal beginne ich nebenher auch Songs, welche nicht auf der Stoiker- oder Kn\u00f6ppel-Schiene sind. Diese Texte schreibe ich gerne, w\u00fcrde aber selbst nicht damit auftreten. Letztlich habe ich ja eine Schublade gefunden, welche allen Beteiligten Spass macht.<\/p>\n<p><strong><em>Du hattest eine lange k\u00fcnstlerische Pause. Weshalb hast du nach \u00fcber zehn Jahren Absenz wieder begonnen, Musik zu machen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Angefangen hat es eigentlich damit, dass mir im B\u00fcro langweilig war und ich mit einem Arbeitskollegen die Idee hatte, das amerikanische \u201emotherfucker\u201c einzuschweizern, womit wir wieder beim \u201eWichser\u201c w\u00e4ren. Ich wusste aber nicht, ob meine Art des Songwritings und mein Humor auf fruchtbaren Boden fallen w\u00fcrden. Auf Punk-Rock hatte ich sowieso schon l\u00e4nger Lust \u2013 endlich einmal verzerrte Gitarren statt des Stoiker-typischen Geschrammes. Schlussendlich f\u00fchrte diese Mischung zu einer ganzen Platte und die n\u00e4chste ist bereits in Arbeit.<\/p>\n<p><strong><em>H\u00e4ttest du gedacht, dass du trotz jahrelangem Unterbruch sofort wieder von deinem Jack Stoiker-Kultstatus profitieren konntest?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Ich war angenehm \u00fcberrascht, wie schnell Jack Stoiker zur Vorgruppe von Kn\u00f6ppel wurde. Es war von Anfang an geplant, die Bekanntheit von Jack Stoiker zu nutzen, um Promo f\u00fcr unsere Band zu machen, weshalb ich auch jeweils mein eigenes Vorkonzert spielte. Dies hat \u00fcberraschend gut geklappt.<\/p>\n<p><strong><em>Gibt es ein Thema, dass du gerne noch zu einem Song verarbeiten w\u00fcrdest?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Eigentlich nicht. Neunzig Prozent meiner Lieder \u2013 vor allem derjenigen, auf die ich stolz bin \u2013 drehen sich um Themen, auf die ich selbst nie gekommen w\u00e4re. Je nutzloser ein Song ist, desto besser. Je weniger ich mich noch erinnere, wie ich auf diesen Scheiss kam, desto besser.<\/p>\n<p><strong><em>Wie kommst du denn jeweils auf diesen Scheiss?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Keine Ahnung. Meistens beginne ich mit dem Refrain. Wenn ich durch mein normales Leben gehe, l\u00e4uft immer eine Art Rekorder mit, der meinen Bl\u00f6dsinn oder das schlaue Zeug dann aufzeichnet. Falls ich dann zum Beispiel den Satz \u201eHend weg vo mim Sack\u201c h\u00f6re, kommt mir gleich eine Hook-Idee.<\/p>\n<p><strong><em>Setzt du dich nie hin und zwingst dich, etwas zu schreiben?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Die Themen sind zwar aus dem Leben gegriffen, aber irgendwann muss man sie nat\u00fcrlich zu Papier bringen. Meistens brauche ich f\u00fcr einen Song mehr als einen Anlauf. Die dazu passende Musik komponiere ich in der Regel erst, wenn der Text steht.<\/p>\n<p><strong><em>Eine Umfrage auf der Spectrum-Redaktion zeigt, dass viele Leute noch nie etwas von euch geh\u00f6rt haben. Wie erkl\u00e4rst du diesen, warum sie euer kommendes Album auf keinen Fall verpassen d\u00fcrfen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Pers\u00f6nlich halte ich Kn\u00f6ppel f\u00fcr relativ poppig. Klar, unsere Aufnahmen sind etwas rotzig, aber ansonsten gibt es eine simple Struktur mit Strophen und Refrains, die man sich merken kann. Der Text ist nat\u00fcrlich auch sehr wichtig. Unsere Musik hat ausserdem viel Tempo, man wird auf allen Kan\u00e4len bedient. Was ich auch mag, ist, dass wir unseren Sound nicht gross produzieren und er daher so roh wie nur m\u00f6glich bleibt. Wir sind die bittere Zutat eines Cocktails, die einem hilft, die ganzen Nettigkeiten runter zu gurgeln und die Verdauung ein bisschen anzukurbeln.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: right;\">Text: Lorenz Tobler<\/h3>\n<h3 style=\"text-align: right;\">Bild: zVG<\/h3>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrN1U9J1QcA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" 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