{"id":10442,"date":"2019-10-02T07:54:44","date_gmt":"2019-10-02T05:54:44","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=10442"},"modified":"2019-10-02T07:59:11","modified_gmt":"2019-10-02T05:59:11","slug":"der-bildungsweg-darf-nicht-von-den-eltern-abhaengen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2019\/10\/der-bildungsweg-darf-nicht-von-den-eltern-abhaengen\/","title":{"rendered":"&#8222;Der Bildungsweg darf nicht von den Eltern abh\u00e4ngen&#8220;"},"content":{"rendered":"<h1>In den Vorlesungss\u00e4len wimmelt es von T\u00f6chtern von Anw\u00e4lten und S\u00f6hnen von<br \/>\n\u00c4rztinnen. Arbeiterkinder sind hingegen unterrepr\u00e4sentiert. Eine Suche nach Ursachen mit Margrit Stamm, emeritierte Freiburger Professorin der Erziehungswissenschaften.<\/h1>\n<h2 class=\"dropcap dropcap-borders\"><em><strong>In der Schule wird einem oft gesagt: \u201eWenn du dir genug M\u00fche gibst, kannst du beruflich alles schaffen.\u201c Studien zeigen gem\u00e4ss einem Bericht des Schweizerischen Wissenschaftsrates (SWR) hingegen auf, dass anhand des sozio\u00f6konomischen Umfeldes der Eltern bereits vorhergesagt werden kann, wie der Bildungsweg eines Kindes verlaufen wird. Ist die Schweiz also doch nicht das Land der unbegrenzten Bildungsm\u00f6glichkeiten? <\/strong><\/em><\/h2>\n<p>\u00dcberhaupt nicht. Verschiedenste neue Studien zeigen, dass die Schweiz Probleme mit der sozialen Gerechtigkeit hat. Es gibt eine relativ starke Bildungsungleichheit. Alle k\u00f6nnen kann zwar werden, was sie wollen, wenn \u2013 und diese Pr\u00e4zisierung ist entscheidend \u2013 sie Gl\u00fcck haben. Die soziale Herkunft ist, in der Schweiz gar noch deutlicher als in anderen L\u00e4ndern, die st\u00e4rkste Variable f\u00fcr die Entwicklung der beruflichen Laufbahn einer Person.<\/p>\n<h2><strong><em>Wie wird diese soziale Herkunft unterschieden?<\/em> <\/strong><\/h2>\n<p>Indem ein Index gebildet wird, der die Indikatoren Beruf und Ausbildung der Eltern sowie die Bildungsn\u00e4he des Elternhauses, erfasst durch die Anzahl B\u00fccher und durch das Vorhandensein anderer kultureller Ressourcen wie klassischer Literatur, einschliesst. So wird erfasst, ob Kinder aus einem bildungsaffinen oder eher aus einem bildungssystemfernen Milieu stammen. Kinder aus bildungsaffinem Umfeld, deren Eltern oft Akademiker und Akademikerinnen sind, haben bei gleichen kognitiven F\u00e4higkeiten eine dreimal so hohe Chance, ins Gymnasium zu kommen, wie Kinder aus einfachen Verh\u00e4ltnissen. Im Vergleich\u00a0zu Eltern ohne Berufsausbildung ist die Chance gar siebenmal so hoch.<\/p>\n<h2><em><strong>Geht es bei denjenigen Eltern, welche ihre Kinder nicht unterst\u00fctzen, um eine Frage des Wollens oder des K\u00f6nnens? <\/strong><\/em><\/h2>\n<p>Es spielt sicherlich beides mit. Meiner Einsch\u00e4tzung nach versucht der kleinere Teil der Eltern, ihre Kinder wirklich zu unterst\u00fctzen und steht dann zudem meistens vor finanziellen Problemen. Bildungsaffine Familien geben oft viel Geld f\u00fcr Nachhilfestunden aus und erm\u00f6glichen ihren Kindern so einen Vorteil. Noch wichtiger ist jedoch der Faktor, dass bildungssystemferne Eltern dem Gymnasium gegen\u00fcber oft zur\u00fcckhaltend eingestellt sind, da sie selbst zumeist kaum Ber\u00fchrungspunkte mit dieser Welt haben. Dazu kommen sehr schnell finanzielle \u00dcberlegungen \u2013 wenn das Kind eine Berufslehre macht, steht es schon viel fr\u00fcher auf eigenen Beinen. Diese skeptische Haltung beeinflusst die betroffenen Jugendlichen enorm und f\u00fchrt dazu, dass sie eine sogenannte Aufstiegsangst entwickeln.<\/p>\n<figure id=\"attachment_10443\" aria-describedby=\"caption-attachment-10443\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-10443\" src=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Margrit-Stamm-Bildungsungleichheit-400x600.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Margrit-Stamm-Bildungsungleichheit-400x600.jpg 400w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Margrit-Stamm-Bildungsungleichheit.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-10443\" class=\"wp-caption-text\">BERN 26.8.2015 &#8211; Margrit Stamm, Professorin an der Universit\u00e4t Fribourg. Schweiz \u00a9 Marco Zanoni \/ Lunax<\/figcaption><\/figure>\n<h2><em><strong>Der SWR schreibt, dass die Schule soziale Ungleichheiten nicht ausgleiche, sondern gar verst\u00e4rke. Wie ist das angesichts der vielf\u00e4ltigen F\u00f6rder- und Unterst\u00fctzungsmassnahmen m\u00f6glich?<\/strong> <\/em><\/h2>\n<p>Ein wesentlicher Punkt ist der Eintritt in den Kindergarten. In unseren Studien haben wir festgestellt, dass bereits zu diesem fr\u00fchen Zeitpunkt ein grosser Unterschied zwischen Kindern aus gutsituierten Familien und Kindern aus einfachen Milieus besteht. Dies betrifft nicht nur schulische Kompetenzen wie das Lesen, das Schreiben oder das Rechnen; sie wissen auch besser, wie sie sich den Autorit\u00e4tspersonen gegen\u00fcber verhalten sollten, weil sie einen entsprechenden Habitus entwickelt haben. Der Schule gelingt es im Anschluss dann nicht mehr, diesen Wissensvorsprung zu schliessen. Es profitieren zwar alle von der F\u00f6rderung w\u00e4hrend der Schulzeit, diejenigen mit bereits vorhandenen Grundkenntnissen jedoch ungleich mehr. Man spricht dann vom Matth\u00e4us-Effekt: Wer hat, dem wird gegeben.<\/p>\n<h2><strong><em>Wie kann die Schule diese Ungleichheiten ausgleichen?<\/em> <\/strong><\/h2>\n<p>Die Schule kann die kaum ausgleichen. Sinnvoller w\u00e4re die Frage, wie die Startbedingungen von Kindern gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen, dass sie zumindest weniger ungleich sind. Es reicht nicht, dass alle den scheinbar gleichen Zugang zu Bildung haben. Vielmehr m\u00fcssen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit bestimmten Begabungen so gef\u00f6rdert werden, dass sie diese tats\u00e4chlich entfalten k\u00f6nnen. H\u00e4ufig heisst F\u00f6rderung heute einfach, dass Defizite ausgebessert werden. Die vorhandenen St\u00e4rken werden oft nicht gleichermassen gesehen. Um die entstehenden Ungleichheiten tats\u00e4chlich zu verhindern, m\u00fcssten die Kinder bereits als Dreij\u00e4hrige gef\u00f6rdert und gebildet werden.<\/p>\n<h2><em><strong>Bestehen f\u00fcr ein Studium noch zus\u00e4tzliche Eintrittsh\u00fcrden?<\/strong> <\/em><\/h2>\n<p>Dies ist ein Schritt auf dem Bildungsweg, der oft etwas vernachl\u00e4ssigt wird. Deutsche Untersuchungen zeigen, dass auch hier wieder ein Teil der Arbeiterkinder gar kein Studium beginnt. Neben den finanziellen Herausforderungen bedeutet ein Studium meistens auch, von vielen Akademikerkindern umgeben zu sein. Hier haben viele wiederum Zweifel, ob sie sich in diesem Milieu zurechtfinden: Es geht um Bedenken, ob man der akademischen Sprache \u00fcberhaupt gewachsen sei und einen entsprechenden intellektuellen Habitus entwickeln kann, aber auch darum, ob man zum Beispiel der Uni entsprechende Tischmanieren hat. Es ist darum zu beobachten, dass \u00fcberdurchschnittlich viele Kinder aus bildungsfernem Umfeld eine andere Ausbildung, manchmal auch eine Fachhochschule, w\u00e4hlen.<\/p>\n<h2><em><strong>Braucht die Schweiz \u00fcberhaupt mehr Akademikerinnen und Akademiker?<\/strong> <\/em><\/h2>\n<p>Nein. Ich bin dezidiert der Meinung, dass unsere aktuelle Akademikerquote auf einem gesunden Niveau ist. Wir haben weltweit eines der besten Durchl\u00e4ssigkeitssysteme. Ich wehre mich aber gegen die These, dass ja nicht alle intellektuell begabten und interessierten Arbeiterkinder studieren m\u00fcssten, weil gute Leute auch in der Berufsbildung gebraucht w\u00fcrden. Intellektuell begabte Kinder sollten einen akademischen Weg einschlagen \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob sie aus gutsituierten oder aus einfachen Verh\u00e4ltnissen kommen. In unseren Gymnasien sind aber fast ausschliesslich Jugendliche mit bildungsaffinen Eltern, w\u00e4hrend beinahe alle Lehrlinge Arbeitereltern haben. Dies ist kein zukunftstr\u00e4chtiger Zustand. Wenn die Neigungen, Begabungen und Interessen tats\u00e4chlich handlungsleitend w\u00e4ren, h\u00e4tten wir eine ausgewogenere Situation. Es sollten jene studieren, die das intellektuelle R\u00fcstzeug haben, und andere nicht, welche eigentlich eher an der Praxis als an der wissenschaftlichen Auseinandersetzung interessiert sind.<\/p>\n<h2><em><strong>Akademiker und Akademikerinnen und Arbeiterinnen und Arbeiter kennen ihren jeweiligen Berufsweg am besten und k\u00f6nnen so ihre Kinder ideal unterst\u00fctzen, wenn diese einen \u00e4hnlichen einschlagen. Das ist doch gesellschaftlich sehr effizient.<\/strong> <\/em><\/h2>\n<p>Ja, das ist in der Tat effizient. Wenn wir uns als demokratische Gesellschaft aber Chancengleichheit auf die Fahne schreiben, darf der Bildungsweg nicht von den Eltern abh\u00e4ngen. Die Eltern haben mit dem aktuellen System einen viel zu grossen Einfluss darauf, was aus ihrem Kind wird. Wenn wir Gerechtigkeit wollen, m\u00fcssen die F\u00e4higkeiten des Kindes und nicht dessen Familie im Mittelpunkt stehen.<\/p>\n<h2><em><strong>Profitiert die akademische Welt von mehr Arbeiterkindern?<\/strong><\/em><\/h2>\n<p>Wenn mehr Personen aus gutsituierten Familien nicht studieren w\u00fcrden, weil sie das n\u00f6tige R\u00fcstzeug eigentlich nicht mitbringen \u2013 das mag jetzt etwas eigenartig klingen \u2013 und stattdessen mehr begabte und interessierte Jugendliche aus einfachen Verh\u00e4ltnissen ein Studium in Angriff n\u00e4hmen, h\u00e4tten wir mehr intrinsisch motivierte Studierende. Arbeiterkinder, welche wirklich aufgrund ihrer Leidenschaft studieren und nicht, um die Erwartungen ihrer Eltern zu erf\u00fcllen, w\u00fcrden die Universit\u00e4tsgemeinschaft bereichern.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: right;\">Text: Lorenz Tobler<br \/>\nBild: zvg Marco Zonani<\/h3>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrN1U9J1QcA\" \/><input type=\"hidden\" 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