{"id":12045,"date":"2020-11-27T14:15:57","date_gmt":"2020-11-27T13:15:57","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=12045"},"modified":"2020-11-27T14:15:57","modified_gmt":"2020-11-27T13:15:57","slug":"wissenschaft-zur-konzernverantwortung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2020\/11\/wissenschaft-zur-konzernverantwortung\/","title":{"rendered":"Wissenschaft zur Konzernverantwortung"},"content":{"rendered":"<h1>Kurz vor der Abstimmung \u00fcber die Konzernverantwortungsinitiative scheint deren Ausgang immer noch ungewiss. Kein Zufall also, dass die Ethnologin Ellen Hertz ihre Forschung zu diesem Thema pr\u00e4sentiert.<\/h1>\n<p>Aufgewachsen in den USA lebt und arbeitet Ellen Hertz nun schon jahrzehntelang in der Schweiz. Bei ihrer Arbeit als Professorin an der Universit\u00e4t Neuenburg beschr\u00e4nkt sie sich aber nicht auf Forschung und Lehre: Sie gibt im Fernsehen Expertenmeinungen ab, moderierte einen Ted-Talk und war im Schweizerischen Wissenschaftsrat. Mindestens so interessant wie ihre Person ist aber die sozialwissenschaftliche Forschung, der sie nachgeht. Im Rahmen eines Soziologiekurses sprach sie dar\u00fcber, warum das Schweizer Governance-Modell im Umgang mit Unternehmen nicht reicht.<\/p>\n<h2><strong>\u00a0<\/strong><strong>Gesellschaftlicher Wandel<\/strong><\/h2>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Zur Erinnerung: Am 29. November, diesen Sonntag, stimmt das Schweizer Stimmvolk \u00fcber die Konzernverantwortungsinitiative ab. Sie fordert, dass Schweizer Unternehmen, die im Ausland Tochterunternehmen kontrollieren, f\u00fcr deren Menschenrechts- oder Umweltverletzungen in der Schweiz haftbar gemacht werden k\u00f6nnen. Kann das Schweizer Unternehmen aber beweisen, dass es seine ausl\u00e4ndischen Partner den vorgegebenen Sorgfaltspr\u00fcfungen unterzogen hat, ist es nicht haftbar.<\/p>\n<p>Wie konnte das Bed\u00fcrfnis nach einer solchen Initiative \u00fcberhaupt erst entstehen? Ellen Hertz setzt bei ihrer Erkl\u00e4rung Ende der 1970er Jahre an. Das kapitalistische Wirtschaftssystem schuf zu der Zeit immer komplexere Produktions- und Liefernetzwerke. Grossunternehmen wie Nestl\u00e9 verlagerten ihre Produktion vermehrt ins Ausland. Ihre Produkte wurden somit meist im Globalen S\u00fcden unter schw\u00e4cher reglementierten Arbeitsbedingungen produziert, aber zu einem Grossteil in Industriel\u00e4ndern konsumiert. Um \u00f6ffentliche Kritik kamen die Unternehmen deshalb nicht herum. Man denke beispielsweise an Nestl\u00e9s Skandal um Milchpulver Mitte der 70er Jahre.<\/p>\n<p>Die OECD wurde sich des Problems vergleichsweise fr\u00fch bewusst. 1976 ver\u00f6ffentlicht sie erstmals Leits\u00e4tze f\u00fcr multinationale Unternehmen, die Staaten dabei unterst\u00fctzen sollen, ihre eigene Rechtssysteme entsprechend anzupassen. F\u00fcr Unternehmen sind sie gleichzeitig Empfehlungen, wie sie Arbeitsbedingungen schaffen k\u00f6nnen, die im Einklang mit den Menschenrechten stehen. Empfehlungen, versteht sich. In dieselbe Kerbe schl\u00e4gt die 1977 erschienene Grundsatzerkl\u00e4rung \u00fcber multinationale Unternehmen und Sozialpolitik der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).<\/p>\n<p>Solche Bestrebungen, so Ellen Hertz, w\u00e4ren schlichtweg nicht m\u00f6glich gewesen ohne die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften, die beispielsweise durch Boykotts Druck auf Marken wie Nestl\u00e9 aufbauten. \u00abGesellschaftlicher Wandel entsteht durch soziale Bewegungen. Er ist nicht der nat\u00fcrliche Lauf der Dinge\u00bb, sagt die Sozialwissenschaftlerin.<\/p>\n<h2><strong>Symptombehandlungen<\/strong><\/h2>\n<p>Und die Antworten der Konzerne? Ob \u00abSustainability Programs\u00bb oder \u00abCorporate Citizenship\u00bb; Namen gab es verschiedene, die Idee war \u00fcberall ein \u00e4hnliche: Corporate Social Responsibility (CSR). Die Unternehmen gaben sich eigene Vorschriften, um Arbeits- und Umweltbedingungen innerhalb ihrer Produktions- und Liefernetzwerke zu kontrollieren \u2013 Standards, die in Kollaboration mit der ILO oder NGOs ausgearbeitet wurden.<\/p>\n<p>An diesem Punkt setzt die empirische Forschung von Ellen Hertz an. In China, Hong Kong und Taiwan begleitete sie Verantwortliche von CSR-Programmen, vorwiegend im Elektronik-Sektor. \u00abObwohl die Programme Probleme aufwerfen, sind sie besser als nichts\u00bb, sagt Hertz. Ihre Analyse: Die Selbstregulierung der Unternehmen hat schlichtweg Grenzen. Am deutlichsten werden diese Grenze beim Widerspruch, der zwischen \u00f6konomischen und sozialen Bem\u00fchungen entstehen kann: Eine Marke XY verlangt von ihrer Fabrik im Ausland viel und schnell zu produzieren. Gleichzeitig aber sollen Menschenrechts- und Umweltstandards eingehalten werden. Oft ist dies faktisch nicht machbar \u2013 es fehlen Ressourcen.<\/p>\n<p>Eine andere M\u00f6glichkeit der Selbstregulierung in Unternehmen ist es, vor Ort Programme zu kreieren, die mit den eigentlichen Produktionsbedingungen nichts mehr zu tun haben. Ein Beispiel aus Hertz\u2019 Feldforschung in einem chinesischen Dorf im Landesinnern: W\u00e4hrend ihre Eltern in Fabriken an der K\u00fcste arbeiten, leben Kinder in Internaten und werden von ihren Grosseltern versorgt. Die Familien sehen sich ein paar Mal im Jahr. Das CSR-Programm, das in der Region in die Wege geleitet wurde, sah folgendermassen aus: Damit die Kinder mit ihren Eltern in Kontakt bleiben konnten, stellte man ihnen Smartphones zur Verf\u00fcgung. So ein Projekt macht sich gut im Jahresbericht, der den Aktion\u00e4ren pr\u00e4sentiert wird, \u00e4ndert aber nichts an den Arbeitsverh\u00e4ltnissen.<\/p>\n<h2><strong>Und die Schweiz?<\/strong><\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-12046 alignright\" src=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Bild-Cover.jpg\" alt=\"\" width=\"340\" height=\"525\" \/>W\u00e4hrend Ellen Hertz\u2019 Vortrag wird trotzdem immer wieder klar: Eine Einteilung in \u00abgute\u00bb und \u00abb\u00f6se\u00bb Konzerne ist nicht nur unwissenschaftlich, sondern auch schlicht nicht zielf\u00fchrend, m\u00f6chte man die von ihr angesprochenen Grenzen der Selbstregulierung untersuchen. Leitprinzipien der Vereinten Nationen zur Governance in diesem Bereich gehen in die Richtung einer \u00absinnvollen Mischung\u00bb (\u00abSmart Mix\u00bb). Gemeint ist damit die Kombination von oben umrissenen Selbstregulierungsmassnahmen der Unternehmen, einschr\u00e4nkendem Staatsrecht sowie dem Zugang zu Gerichten f\u00fcr Opfer. Hertz ordnet ein: \u00abDas Schweizerische Governance-Modell beruht derzeit ausschliesslich auf der Selbstregulierung der Unternehmen und dementsprechend nicht auf dem \u00abSmart Mix\u00bb, der von den UN-Leitprinzipien vorgegeben ist.\u00bb Die Konzernverantwortungsinitiative versuche diesen Umstand zu korrigieren. Denn, so Hertz: \u00abEs gibt derzeit kein Gesetz, mit dem man Tochterfirmen Schweizer Unternehmen im Ausland f\u00fcr Menschenrechtsverletzungen und Umweltsch\u00e4den belangen kann.\u00bb<\/p>\n<p>Ellen Hertz\u2019 Forschung verfolgt einen klaren wissenschaftlichen Anspruch. Trotzdem, oder gerade deshalb, lassen sich aus ihr Meinungen ableiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h4>Ihre bisherige Forschung zu dem Thema haben Prof. Ellen Hertz und Ethnologe Yvan Schulz in einem Buch zusammengefasst. \u00abUnternehmen und Menschenrechte. Die Grenzen des guten Willens.\u00bb erschien dieses Jahr im Rahmen der Reihe <em>Penser la Suisse <\/em>im Seismo-Verlag.<\/h4>\n<h3 style=\"text-align: right;\">Text: Katharina Schatton<br \/>\nBild: Seismo-Verlag<\/h3>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrN1U9J1QcA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"Cy5ITS4pKs0FAA==\" \/><input type=\"hidden\" 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