{"id":13842,"date":"2022-04-26T11:02:59","date_gmt":"2022-04-26T09:02:59","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=13842"},"modified":"2022-04-26T11:02:59","modified_gmt":"2022-04-26T09:02:59","slug":"agnes-ist-eher-nicht-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2022\/04\/agnes-ist-eher-nicht-tot\/","title":{"rendered":"Agnes ist eher nicht tot"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Der Schweizer Schriftsteller Peter Stamm hielt am 6. April eine Lesung an der Universit\u00e4t Freiburg. Mit <em>Spectrum<\/em> sprach er \u00fcber seine Schriftstellerkarriere.<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Wann haben Sie mit dem Schreiben begonnen? Wovon handelte Ihre erste Geschichte?<\/strong><\/h2>\n<p>Ich war keiner dieser Autoren, die mit zehn Jahren ihre ersten B\u00fccher geschrieben hatten. So ungef\u00e4hr mit zwanzig habe ich entschieden, dass ich schreiben will. Ich habe vorher schon gern geschrieben, auch in der Schule. Es war jedoch nie so, dass ich dachte, ich schreibe jetzt ein Buch.<\/p>\n<p>Mein erstes Buch spielt in Soglio, einem Bergdorf im Bergell. Es war schon eine Beziehungsgeschichte, wie ich sie heute auch schreibe, aber es war viel zu durchgeplant, viel zu gewollt. Es war auf jeden Fall gar nicht gut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>An welchem Werk hat Ihnen die Arbeit am meisten Freude bereitet? Warum?<\/strong><\/h2>\n<p>Im Grunde ist es von Buch zu Buch nicht so verschieden. Beim letzten hatte ich sehr grossen Spass, also das Buch, das ich gerade geschrieben habe \u2013 das werde ich jetzt am Wochenende lektorieren \u2013, und zwar weil die Hauptfigur, die Erz\u00e4hlerin einfach eine sehr lustige Person ist. Das hat sehr viel Spass gemacht. Ich wollte immer einmal ein lustiges Buch schreiben und ich glaube, jetzt ist es mir zum ersten Mal gelungen, obwohl gewisse Leute sagen, es sei \u00fcberhaupt nicht lustig, aber ich finde es ziemlich lustig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Sie sagen selbst, in Ihren Werken gehe es um zwischenmenschliche Beziehungen. Spiegeln die Beziehungen in Ihren B\u00fcchern Ihre eigenen Beziehungen wieder?<\/strong><\/h2>\n<p>Nicht in dem Sinn, dass ich meine eigene Geschichte erz\u00e4hlen will. Das hat mich nie interessiert und da bin auch ein zu privater Mensch. Ich habe kein Interesse daran, meine Privataff\u00e4ren in die \u00d6ffentlichkeit zu tragen. Nat\u00fcrlich, wenn ich nie verliebt gewesen w\u00e4re, w\u00fcrde ich nicht \u00fcber verliebte Leute schreiben. Ich schreibe oft \u00fcber kreative Menschen, die in kreativen Berufen arbeiten: Architekt*innen, K\u00fcnstler*innen, Schriftsteller*innen. Nat\u00fcrlich hat das damit zu tun, dass ich einfach diese Berufe kenne und mich gut in das hineinf\u00fchlen kann. Ich habe so ein Spektrum von Figuren, die ich schreiben kann, aber ich habe nie die Absicht gehabt, irgendwas \u00fcber mich zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Das kann ich auch nachvollziehen, weil es ja in der Literatur darum geht, mehrere Leben zu Leben und immer wieder in neue Geschichten einzutauchen.<\/strong><\/h2>\n<p>Ich finde, das ist der Spass daran, aber es gibt auch Autoren und Autorinnen, die sehr privat arbeiten, die praktisch nur ihr eigenes Leben erz\u00e4hlen. Das ist legitim, aber es ist nicht mein Ding.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Das Ende ihres ber\u00fchmten und teils in der Schule Pflichtlekt\u00fcre gewordenen Deb\u00fctromans \u00abAgnes\u00bb ist relativ offen. Wissen Sie selbst, warum?<\/strong><\/h2>\n<p>Wenn meine Enden offen sind \u2013 und das sind sie fast immer \u2013, dann weiss ich auch nicht mehr. Es ist nicht so, dass ich das Ende weiss, es aber nicht verrate. Das w\u00e4re fies, aber ich mache es nicht. Es ist wirklich so. Wenn es nicht entschieden ist im Buch, dann ist es auch in meinem Kopf nicht entschieden. Ich meine, ich kann nat\u00fcrlich meine B\u00fccher interpretieren, aber die Interpretation \u00e4ndert sich \u00fcber die Jahre. Ich w\u00fcrde heute Agnes anders interpretieren als ich es damals interpretiert h\u00e4tte. Ich glaube, damals habe ich gedacht, sie ist tot. Heute denke ich, sie ist eher nicht tot. Aber das steht nicht im Buch, das ist meine pers\u00f6nliche Meinung als Leser und nicht als Autor. Darum habe ich es auch immer in Schulen verweigert, eine Antwort darauf zu geben, was wirklich passiert ist, weil ich gedacht habe, wenn ich das sage, dann kriegt das so ein Gewicht, weil sie dann sagen: \u00abDer Autor hat es gesagt\u00bb. Das will ich nicht. Man sollte sich nicht t\u00e4uschen und glauben, es g\u00e4be eine Wirklichkeit. Das Buch ist das Buch, mehr ist da nicht. Ausser wenn es autobiographisch ist, dann kann man vielleicht da Bez\u00fcge herstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>\u00abAgnes\u00bb ist 1998 erschienen. Wieso sind Ihre Romane noch relevant?<\/strong><\/h2>\n<p>Naja, ob sie es sind\u2026 Ich hoffe schon, dass Literatur hoffentlich eine l\u00e4ngere Halbwertszeit hat als ein Zeitungsartikel. Im Grunde genommen muss das immer das Publikum entscheiden, ob sie noch relevant sind. Was mir erst aufgegangen ist, als ich mit Agnes in Schulen war, ist dass es im Grunde genommen dieses Bildnis-Thema heute noch viel st\u00e4rker ist als es damals war, als ich es geschrieben habe, dieses Sich-ein-Bild-machen von den anderen, von sich selbst. Wir haben damals oft gesagt, das ist im Grunde fast ein Facebook-Roman, es geht darum, wie wir Bilder von uns machen und diese Bilder wiederum eine Wirkung auf uns haben und uns auch schaden k\u00f6nnen. Dadurch ist es vielleicht noch relevant, es spricht Leute noch an. Und Liebesgeschichten werden nat\u00fcrlich sowieso nicht alt. Wir k\u00f6nnen ja noch Liebesgeschichten aus ich weiss nicht wie langer Zeit lesen und verstehen die immer noch. Es sind Gef\u00fchle, die die Menschen vermutlich schon lange haben und hoffentlich noch lange.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_13845\" aria-describedby=\"caption-attachment-13845\" style=\"width: 424px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-13845\" src=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/agnes-kinoplakat-424x600.jpg\" alt=\"\" width=\"424\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/agnes-kinoplakat-424x600.jpg 424w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/agnes-kinoplakat-768x1087.jpg 768w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/agnes-kinoplakat-848x1200.jpg 848w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/agnes-kinoplakat-530x750.jpg 530w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/agnes-kinoplakat.jpg 989w\" sizes=\"(max-width: 424px) 100vw, 424px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13845\" class=\"wp-caption-text\">Filmposter der Verfilmung von &#8222;Agnes&#8220; (2016)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Sie haben bis 2004 Theaterst\u00fccke geschrieben, danach jedoch nicht mehr. Weshalb?<\/strong><\/h2>\n<p>Ich habe gemerkt, dass diese St\u00fccke, die mich interessieren, die mich zu schreiben interessieren, nicht St\u00fccke sind, die heute gefragt sind. Also ganz banal: der Markt. Die Regisseure wollen heute lieber Material als St\u00fccke, die wollen Stoffe, mit denen sie umgehen k\u00f6nnen, in die sie eingreifen k\u00f6nnen. Das ist nicht meine Art zu schreiben. Ich komme eher so aus der Schule dessen, was man in der USA ein <em>well-made play<\/em> nennt, ein gut gebautes St\u00fcck, das dann aber im Grunde auf der B\u00fchne genauso gespielt werden muss, wie es auf der Seite steht. Das m\u00f6gen deutsche Regisseure nicht. Auch in Z\u00fcrich wurden sie schon aufgef\u00fchrt, aber selten nachgespielt. Oder vielleicht ein Mal. Ich schreibe sowieso lieber Prosa und dann hatte ich kaum einen Grund. Wenn ich keinen grossen Erfolg damit habe und das auch nicht wahnsinnig gern mache, w\u00e4re ich ja bl\u00f6d. Es kann schon sein, dass ich irgendwann wieder St\u00fccke schreibe. Ich habe es auch lange nicht gemacht. Dieser Umstieg vom Prosaschreiben zum Theaterschreiben ist schon ein Umstieg, ich kann nicht einfach sagen: \u00abHeute schreib ich Theater, morgen schreib ich Prosa.\u00bb<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Wo schreiben Sie am liebsten?<\/strong><\/h2>\n<p>Das ist unterschiedlich, ich schreibe relativ oft zuhause. Ich habe ein B\u00fcro, wo ich f\u00fcr mich bin. Manchmal gehe ich irgendwohin, um zu schreiben. Ich habe auch eine kleine Wohnung am Untersee beim Bodensee, wo ich immer mal wieder bin. Ich schreibe immer mal wieder auch im Zug, kann auch auf Reisen schreiben. Ich bin nicht so schwierig, was den Ort angeht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Sie haben ja schon einige Lesereisen unternommen: nach Russland, China, Mexiko, Kolumbien, in den Iran und die Arabischen Emirate. Im Mai planen Sie noch eine Lesereise in die Ukraine, wie Sie der NZZ gegen\u00fcber best\u00e4tigt haben. Wie genau kann man sich solch eine Lesereise vorstellen?<\/strong><\/h2>\n<p>Vermutlich wird die Reise in die Ukraine nicht stattfinden\u2026 Zum einen ist es nat\u00fcrlich wie\u00a0 bei der Musik. Die gibt es auch auf dem Blatt, die kann man lesen, aber eigentlich will Musik gespielt werden. Im Grunde ist Literatur am Sch\u00f6nsten, wenn sie gelesen wird, sie ist ja Sprache und Sprache wird gesprochen. Und von daher mag ich es eigentlich, laut zu lesen. Die Lesereisen sind aber ganz unterschiedlich. Im deutschen Sprachraum gibt es wirklich diese klassische \u00abWasserglaslesung\u00bb, so nennt man das wohl: Glas Wasser, ein Autor, Tisch und dann lese ich aus einem Buch vor. Nachher gibt es vielleicht noch Fragen. Im Ausland ist das unterschiedlich. Da gibt es Orte, wo man eher Gespr\u00e4che f\u00fchrt und das Lesen eher Nebensache ist. Oft muss es ja auch \u00fcbersetzt werden, was das Ganze ein wenig umst\u00e4ndlicher macht. Es gibt alles M\u00f6gliche da, es gibt Orte, wo man dann nur eine Signierstunde macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Wenn Sie jetzt zum Beispiel nach Russland oder China reisen, lesen Sie dann Ihre Texte auf Englisch?<\/strong><\/h2>\n<p>Nein, das verweigere ich eigentlich, denn ich kann ziemlich gut Englisch, aber einen Text auf Englisch zu lesen, ist verdammt schwer. Man macht ihn nicht besser, sondern eher schlechter. Von daher versuche ich dann immer, dass jemand anderer das liest. Und dann auch nicht\u00a0 Englisch, sondern gleich Russisch oder Chinesisch. Ich war jetzt gerade in der Slowakei vor drei Wochen, da habe ich ein kurzes St\u00fcck auf Deutsch gelesen, damit die Leute h\u00f6ren, wie das klingt, und danach hat das jemand auf Slowakisch gelesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Ihre B\u00fccher wurden ja auch in 39 Sprachen \u00fcbersetzt, was eine betr\u00e4chtliche Anzahl darstellt. <\/strong><\/h2>\n<p>Ja, und da gibt es dann die Sprachen, die mir vollkommen fremd sind. Ich verstehe kein Wort. Dem Slowakischen habe ich in der Lesung erstaunlicherweise folgen k\u00f6nnen, weil dann doch immer gewisse Fremdworte und Namen wieder auftauchen und dann weiss man ungef\u00e4hr, wo man im Text ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Sie haben auch ein Buch aus dem Englischen ins Deutsche \u00fcbersetzt, wenn ich richtig informiert bin. Wie empfinden sie die literarischen \u00dcbersetzungsprozesse?<\/strong><\/h2>\n<p>Es war ein Kinderbuch, ein Bilderbuch mit wenig Text. Darum wurde ich gebeten und deshalb habe ich es gemacht. Eine wirklich l\u00e4ngere \u00dcbersetzung habe ich mal vom \u00abKleinen Prinzen\u00bb gemacht, den ich ins Deutsche \u00fcbersetzt hab. Das war so die einzige gr\u00f6ssere \u00dcbersetzungsarbeit. Ich habe da beim \u00dcbersetzen einen viel gr\u00f6sseren Respekt vom Beruf gekriegt als ich vorher schon hatte. Ich kenne ja viele \u00dcbersetzer*innen, weil ich mit vielen in Kontakt bin. Doch schon davor war mir bewusst, dass das ein sehr ehrenhafter und schwieriger Beruf ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Im Herbst 2021 hat Spectrum ein Interview mit der Ostschweizer Rapperin Jessica Jurassica gef\u00fchrt. Diese hat Sie als ihren \u00abselbstgew\u00e4hlten Antagonisten im Literaturbetrieb\u00bb bezeichnet, weil Sie \u00abeine Metapher f\u00fcr das Patriarchat\u00bb seien. Was denken Sie \u00fcber das Patriarchat und wie schl\u00e4gt sich das in ihrer Literatur nieder?<\/strong><\/h2>\n<p>Ich denke, ich bin der denkbar schlechteste Vertreter des Patriarchats, aber sie hat das gew\u00e4hlt. Sie hat sich dann auch \u00fcber mich ge\u00e4ussert und da hab ich gemerkt, ich bin da nur ein Platzhalter f\u00fcr ihre Projektion. Was sie \u00fcber mich erz\u00e4hlt hat, ist einfach nicht wahr\u2026 Das Patriarchat? Sagen wir mal so, in meinen B\u00fcchern hat das alles gar nichts zu suchen. Ich schreib die B\u00fccher \u00fcber die Welt, die ich sehe um mich herum. Und wenn die patriarchalisch ist, dann ist sie auch in meinen B\u00fccher patriarchalisch. Es ist nicht meine Aufgabe, B\u00fccher zu schreiben \u00fcber eine Welt, wie ich sie gern h\u00e4tte, sondern so, wie sie ist\u2026 Ich denke nicht, dass ich ein Patriarch bin, \u00fcberhaupt nicht. Ich arbeite im Haushalt mehr als meine Frau und hab auch kein Problem damit. Ich sehe in meinem Leben nicht wirklich, dass da Geschlechterunterschiede bestehen oder gemacht werden. Von daher w\u00fcsste ich jetzt gar nicht, was ich dazu zu sagen h\u00e4tte. Ich bin nat\u00fcrlich f\u00fcr Gleichberechtigung, das ist selbstverst\u00e4ndlich. Aber das ist jetzt auch nicht wahnsinnig originell oder heldenhaft. Es ist nicht wirklich ein grosses Thema f\u00fcr mich, ausser dass ich sehe, dass da noch viel zu tun ist, gerade was die Ungleichheit oder sowas angeht, aber das sind dann politische Prozesse, nicht literarische.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Inwiefern gewichten Sie Ihre eigene Leistung als Teil Ihres Erfolges? Sprechen sie auch dem Gl\u00fcck eine grosse Rolle zu?<\/strong><\/h2>\n<p>Wenn ich Interviews von kreativen Leuten lese, f\u00e4llt mir immer auf: Das sind alles Leute, die sehr viel Arbeiten. Die eigene Leistung ist zentral. Ich kenne niemanden, der Erfolg hat, der nicht viel arbeitet. Nat\u00fcrlich ist auch Gl\u00fcck dabei. Im Iran geboren oder in Kolumbien, dann h\u00e4tte ich viel weniger Chancen so zu arbeiten. Abgesehen davon ist es schon Arbeit. Ich war jetzt nie jemand, der literaturpolitisch war. Es gibt ja Leute, die dann intrigieren, um sich irgendwelche Sachen zu erschleichen. Sowas kann man nat\u00fcrlich schon, aber ich glaube nicht, dass man auf die Dauer so weit kommt damit. Letztlich geht es ohne den guten Text nicht. Oder dann den Text, der im Markt gefragt ist, denn es gibt schliesslich auch Unterhaltungsliteratur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Welchen Ratschlag w\u00fcrden Sie denen unter uns geben, die auch gerne irgendwann vom Schreiben leben m\u00f6chten?<\/strong><\/h2>\n<p>Ich sage immer, ich kann niemandem diesen Beruf empfehlen, aber ich finde es den tollsten Beruf \u00fcberhaupt. Es ist nicht ein Beruf, den man in der Berufsberaterung empfohlen kriegt, weil es einfach wahnsinnig schwierig ist. Man muss das, glaube ich, schon sehr stark wollen, um Erfolg zu haben. Wenn man das ernst nimmt, wenn man es ernsthaft machen will, dann muss man es auch sehr ernstnehmen und sehr viel arbeiten. Viel lesen und viel leben vor allem. Das finde ich auch ganz zentral, dass man auch Dinge erlebt, sich dem auch aussetzt im Leben, nicht nur studiert, sondern auch rausgeht und Menschen trifft, wenn m\u00f6glich reist. Aber nat\u00fcrlich gibt es so viele Arten zu schreiben, es gibt auch Leute, die ihr Leben lang in einem Haus gesessen sind und sich kaum bewegt haben und trotzdem wunderbare Literatur gemacht haben. Von daher gibt es alle m\u00f6glichen Wege. Was wichtig ist, ist bei sich zu bleiben und eben nicht \u2013 was ich vorhin sagte \u2013 f\u00fcr den Markt zu schreiben oder sich zu fragen \u00abWas wollen die Leute lesen?\u00bb. In meinem n\u00e4chsten Buch, von dem ich vorhin erz\u00e4hlt habe, sagt der Autor (es geht um einen Autor) irgendwann, der wichtigste Satz f\u00fcr ihn w\u00e4re vielleicht <em>I don\u2019t give a shit<\/em>. Einfach sagen, es ist mir egal, was die Leute denken. Es ist mir egal, was die Presse sagt. Es ist mir egal, ob ich viele B\u00fccher verkaufe. Wenn ich Erfolg haben will, muss ich meinen Weg gehen und nicht den Weg, den sich andere f\u00fcr mich vorstellen. Ob es dann gelingt, ist eine andere Frage. Wenn man es aber nicht einmal versucht, dann hat es \u00fcberhaupt keinen Sinn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: right;\">Text: Helene-Shirley Ermel<\/h3>\n<h3 style=\"text-align: right;\">Foto der Lesung: Johanna Ullrich<\/h3>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrN1U9J1QcA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"Cy5ITS4pKs0FAA==\" \/><input 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