{"id":13993,"date":"2022-05-16T11:01:26","date_gmt":"2022-05-16T09:01:26","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=13993"},"modified":"2022-05-16T11:01:26","modified_gmt":"2022-05-16T09:01:26","slug":"die-muslimische-seelsorge-im-gefaengnis-hat-potenzial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2022\/05\/die-muslimische-seelsorge-im-gefaengnis-hat-potenzial\/","title":{"rendered":"Die muslimische Seelsorge im Gef\u00e4ngnis hat Potenzial"},"content":{"rendered":"<h1><strong>In Freiburg sitzen so viele Muslim*innen wie Christ*innen in Haft. Welche Rolle spielt neben der christlichen eigentlich die muslimische Seelsorge im Gef\u00e4ngnis? <\/strong><\/h1>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p class=\"dropcap dropcap-borders\">42.2% der Gefangenen in den Anstalten von Bellechasse im Kanton Freiburg sind muslimisch, 47.4% christlich. Dennoch ist die Anzahl muslimischer Seelsorger*innen in Gef\u00e4ngnissen verschwindend klein. Die Interpretation der Zahl von Muslim*innen im Gef\u00e4ngnis kann der Nummer eine falsche Bedeutung beimessen. \u00abEs gibt die Tendenz, diese Zahlen so zu lesen, als ob der Islam an sich kriminogen ist\u00bb, meint Dr. Mallory Schneuwly Purdie vom Schweizerischen Zentrum f\u00fcr Islam und Gesellschaft (SZIG). \u00abDamit sieht es so aus, als ob die Personen im Gef\u00e4ngnis w\u00e4ren, weil sie muslimisch sind\u00bb, sagt sie. Denn obwohl das Land, laut Schneuwly Purdie, den Ruf eines \u00abEl Dorados\u00bb geniesst, ist es schwierig, eine Aufenthaltsbewilligung zu erhalten. Ohne die entsprechenden Papiere ist es f\u00fcr Migrierende jedoch unm\u00f6glich, in der Schweiz ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Diese Rechtslage zwingt viele von ihnen in die Parallelwirtschaft und dadurch ins Gef\u00e4ngnis. Unter ihnen befinden sich auch viele Muslim*innen. Denn zurzeit sind es mehrere muslimische L\u00e4nder, deren Bev\u00f6lkerung aufgrund von instabilen Regierungen und Wirtschaftssystemen emigrieren muss. \u00a0Dabei sind viele der inhaftierten Muslim*innen nicht praktizierend. Sie sind so muslimisch wie viele Schweizer*innen christlich: aufgrund ihrer Herkunft. Doch wie ergeht es den Gefangenen, bei denen der Glaube eine zentrale Rolle im Leben spielt?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Das Gewicht des Glaubens im Gef\u00e4ngnis<\/strong><\/h2>\n<p>Bei Eintritt ins Gef\u00e4ngnis wird eine Person von der Institution \u00abde-personalisiert\u00bb. Vieles, was ihre Identit\u00e4t ausmacht, wird ihr genommen. Aus ihr wird eine Nummer, ein Nachname. \u00abIm Gef\u00e4ngnis bist du kein Vater, keine Mutter mehr, kein Fussballcoach oder Hockeyfan\u00bb, sagt Schneuwly Purdie. Neben einem 15 Kilogramm Paket mit Schuhen und Sportkleidern l\u00e4sst sich der Glaube an Gott leichter mitnehmen. Die Religion wiegt nichts. Im Gef\u00e4ngnis beginnt ein Prozess der Rekonstruktion der Identit\u00e4t. Der Glaube kann diese unterst\u00fctzen, hilft, einen Sinn im Dasein zu finden. Das Gef\u00e4ngnis hat einen intensivierenden Effekt auf das Praktizieren der Muslim*innen. Gefangene haben Zeit, das Angebot ist da. Einzig ein Kreuzchen muss auf ein Papier gesetzt werden, um am Freitagsgebet teilzunehmen. Sie werden hingef\u00fchrt und wieder abgeholt. Der Glaube gibt Rechte, sodass je nach Interpretation auch w\u00e4hrend dem Ramadan im Gef\u00e4ngnis gewisse Dinge wie \u00c4nderungen der Mahlzeiten erlaubt sein k\u00f6nnten. Kurzum: Der Glaube erm\u00f6glicht, in einem Umfeld zu verhandeln, indem sonst kaum eine Form der Selbstbestimmung m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><em>\u00abIm Gef\u00e4ngnis bist du kein Vater, keine Mutter mehr, kein Fussballcoach oder Hockeyfan.\u00bb<\/em><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Die Rolle der Seelsorge<\/strong><\/h2>\n<p>Das Gef\u00e4ngnis ist f\u00fcr viele Menschen eine Grenzerfahrung, die ihre Identit\u00e4t in Frage stellt. Institutionen wollen verhindern, dass Muslim*innen in diesem Moment eine islamistische Radikalisierung erleben. Im Kontext der M\u00f6glichkeit einer Radikalisierung im Gef\u00e4ngnis ist jedoch wichtig zu wissen, dass es meist nicht die immigrierten Ausl\u00e4nder*innen sind, die sich radikalisieren. Oft sind es konvertierte Schweizer*innen und Muslim*innen der zweiten oder dritten Generation, die Kontakt zu radikalen Gruppierungen haben, wobei es in der Schweiz aktuell nur eine Handvoll solcher F\u00e4lle gibt. Das Gef\u00e4ngnis unterscheidet bei der Pr\u00e4vention von Radikalisierung zwischen unterschiedlich religi\u00f6sen Personentypen. So gibt es Personen ohne radikale Gedanken oder Bezug dazu, w\u00e4hrend andere bereits vor ihrer Inhaftierung eine radikale Denkweise besassen. Dieses fundamentalistische Gedankengut kommt beispielswiese aus dem salafistischen Milieu. Zuletzt gibt es jene Personen, die man islamistische Terrorist*innen nennt. Sie sind Attent\u00e4ter*innen, welche in der Schweiz sehr selten sind, oder Personen, die, wie oben erw\u00e4hnt, Kontakt mit Organisationen wie der Al-Qaida hatten oder diese finanziert haben, und nun daf\u00fcr in Haft sitzen. Bei der Pr\u00e4vention der Radikalisierung stehen vor allem die Personen im Fokus, die bisher keinen Bezug zu radikalen Elementen hatten. Viele Neuzug\u00e4nge im Gef\u00e4ngnis sind \u00e4usserst fragil. Die Rekonstruktion der Identit\u00e4t mit dem Glauben beginnt mit Fragen wie \u00abWas sage ich in einem Gebet?\u00bb, \u00abWie wasche ich mich richtig vor dem Gebet?\u00bb. Wird nun eine Person aus der dritten Kategorie zur Ansprechperson und Autorit\u00e4t in diesem Bereich, kann eine radikale Form des Glaubens in die Identit\u00e4tskonstruktion einfliessen. Es ist daher von grosser Hilfe, wenn ein Gef\u00e4ngnis stattdessen eine*n \u00a0Seelsorger*in als Ansprechperson vorweisen kann \u00a0. Damit das m\u00f6glich ist, muss die Seelsorge jedoch verf\u00fcgbar und zug\u00e4nglich sein. Diese Verf\u00fcgbarkeit scheitert oft am Misstrauen des Gef\u00e4ngnisses gegen\u00fcber der muslimischen Seelsorge und dem fehlenden Professionalisierungsgrad der Seelsorger*in selbst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Essenziell: Vertrauen von Seite der Institution und Professionalisierung der Seelsorge<\/strong><\/h2>\n<p>Nach Schneuwly Purdie ist zurzeit nur in einem Schweizer Gef\u00e4ngnis ein muslimischer Seelsorger zu hundert Prozent angestellt. In anderen sind es oft Ehrenamtliche, die vor allem f\u00fcr das Freitagsgebet in die Gef\u00e4ngnisse kommen. Da sie keinen Arbeitsvertrag haben und oftmals nicht bezahlt werden, kommt es vor, dass diese freiwilligen muslimischen Betreuer (die grosse Mehrheit ist m\u00e4nnlich) aus beruflichen oder pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden nicht am vereinbarten Tag im Gef\u00e4ngnis erscheinen. Da ihre Aufgaben nicht klar sind, informieren sie manchmal das Gef\u00e4ngnis nicht \u00fcber ihre Abwesenheit. Damit stehen die Gefangenen am Freitagmorgen im Gebetssaal und niemand ist da.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schneuwly Purdie betont, wie wichtig das Vertrauen der Institution des Gef\u00e4ngnisses in die Seelsorgenden ist. Viele der Gef\u00e4ngnisse haben Angst, dass ein Imam die Insassen radikalisieren k\u00f6nnte. Dieses Vertrauen ist jedoch, angesichts des tiefen Niveaus der Professionalisierung der Seesorgenden, auch schwierig aufzubauen. Die meisten Ehrenamtlichen h\u00e4tten keine zertifizierte theologische Ausbildung und wenig Ahnung von Seelsorge. Bei Institutionen, die schon zwanzig Jahre mit einem muslimischen Seelsorger zusammenarbeiten, hat sich aber gezeigt: Die muslimische Seelsorge ist ein klares Plus. Ein solcher Seelsorger kennt die Insassen. Er sp\u00fcrt, wenn die hyper-instabile Gef\u00e4ngnisstimmung kippt. Auch ist der Seelsorger eine Ansprechperson f\u00fcr die anderen Gef\u00e4ngnisangestellten. Er kann Beobachtungen einordnen und weiss Rat, wenn sich ein Insasse einen Bart wachsen l\u00e4sst, oder sich weigert, einer Frau die Hand zu sch\u00fctteln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Seelsorge muss eine Partnerin der Institution sein, muss f\u00fcr grosse Fragen der Insassen verf\u00fcgbar sein: \u00abWieso bin ich hier?\u00bb, \u00abWer will ich sein?\u00bb, \u00abWas mache ich, wenn ich hier rauskomme?\u00bb Sie muss die Regeln des Gef\u00e4ngnisses kennen, muss wissen, wie wichtig die eigene P\u00fcnktlichkeit im Gef\u00e4ngnis ist, weil sich gewisse Insassen in den G\u00e4ngen nicht sehen d\u00fcrfen und darf fundamentalistischer Hetze keinen Platz bieten. F\u00fcr viele Gefangene in Schweizer Gef\u00e4ngnissen bietet der Islam Trost, Selbstbestimmung und Kraft. Daf\u00fcr braucht es ausgebildete Seelsorger*innen. Es reicht nicht, wenn der Seelsorger eigentlich Busfahrer ist und am Freitag f\u00fcr die Gebetsstunde die Buslinie neben dem Gef\u00e4ngnis kurz einem Kollegen \u00fcbergibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-block block-border-all\">\n<p><strong>SZIG: Dr. Mallory Schneuwly Purdie<\/strong><\/p>\n<p>Die Forscherin spezialisiert sich unter anderem auf die Rolle des Islams und der Muslim*innen in europ\u00e4ischen Gef\u00e4ngnissen. Anfang 2022 publizierte das SZIG in Freiburg i.Ue. die neuste Version des Papers zur muslimischen Seelsorge im Spital, im Justizvollzug, im Bundesasylzentrum und zur Armeeseelsorge. Im September 2022 wird eine sechzehnt\u00e4gige Ausbildung von muslimischen Seelsorgenden in diesen Bereichen stattfinden. Dabei wird es um das Grundprinzip der Seelsorge gehen: Den Menschen ins Zentrum zu stellen, keine Normen zu konstruieren.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: right;\">Text: Selina Keiser<\/h3>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrN1U9J1QcA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"Cy5ITS4pKs0FAA==\" \/><input type=\"hidden\" 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