{"id":14404,"date":"2022-12-02T14:37:09","date_gmt":"2022-12-02T13:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=14404"},"modified":"2022-12-02T14:37:09","modified_gmt":"2022-12-02T13:37:09","slug":"therapie-die-formt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2022\/12\/therapie-die-formt\/","title":{"rendered":"Therapie, die formt"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Jean-Michel Capt ist Kunsttherapeut. Im Gespr\u00e4ch mit ihm in seinem B\u00fcro in Freiburg erfahre ich mehr \u00fcber seine Arbeit. Im Atelier der Palliativstation gibt er Menschen, die unheilbar krank sind, die M\u00f6glichkeit, sich auszudr\u00fccken.<\/strong><\/h1>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p class=\"dropcap dropcap-borders\" style=\"font-weight: 400;\">Jean-Michel Capt erkl\u00e4rt die Therapieform wie folgt: Kunsttherapie besteht aus zwei Teilen. Einerseits aus der Kunst, die f\u00fcr das Wohlbefinden sorgt. Andererseits aus der Therapie, was bedeutet, es gibt eine*n Therapeut*in. \u00abDas nennt man auch die Verwendung eines Mediums, um verschiedene Emotionen auszudr\u00fccken.\u00bb Bei der g\u00e4ngigen Psychotherapie nutzen die Psycholog*innen mehrheitlich eine verbale Ausdrucksweise. Dagegen geh\u00f6rt die Kunsttherapie zu der Familie der Musik- und Tanztherapien. Die Emotionen werden also auf kreative Weise verarbeitet. In einer Kunsttherapie stellt die Therapeut*in \u2013 im Gegensatz zur g\u00e4ngigen, verbalen Therapie \u2013 nur ein bis zwei Fragen zum Wohlbefinden der Gespr\u00e4chspartner*in an diesem Tag.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dies heisst nicht, dass die Therapeut*in keine Lust zum Gespr\u00e4ch hat, sondern dass die Kunsttherapeuten den emotionalen Ausdruck als Aufgabe des kreativen Prozesses und der Kreation selbst ansehen. So kann die Person ihre Situation und ihre Zukunft ausdr\u00fccken, in der sie sich befindet und die teilweise unausweichlich wirkt. Das heisst, die Person setzt sich beispielsweise der Emotion Wut aus und l\u00e4sst los, um sich danach ein St\u00fcck leichter zu f\u00fchlen. Dadurch kann sich die Person an der Seite des Therapeuten weiterentwickeln. \u00abDies wird auch als ein Prozess der Beschwichtigung bezeichnet.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<h2 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Acrylfarben, Tonbl\u00f6cke, Magazine und Wachsmalstifte<\/strong><\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um Gef\u00fchle und Emotionen kreativ umzuwandeln, gibt es im Atelier diverse Malutensilien. In einem der Schr\u00e4nke h\u00e4ufen sich Acrylfarben zum Malen, daneben Tonbl\u00f6cke zum Formen und in einem der Regale stapeln sich Magazine f\u00fcr Collagen. Am beliebtesten seien jedoch die Wachsmalstifte, best\u00e4tigt Jean-Michel Capt und holt eine Schachtel hervor. Dies erinnert mich an die Grundschulzeit, wo sich alle Kinder im Malunterricht stets auf die Schachteln mit Neocolorstiften st\u00fcrzten. Ein Grund sei, dass sich die Wachsstifte ganz leicht \u00fcber das Papier bewegen lassen und dadurch einfach Formen und Muster entstehen. Dazu muss der Stift lediglich gedreht werden, um die Dicke des Strichs zu variieren und damit Tiefe zu schaffen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-14405 size-medium\" src=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Illu_Ella_Kunsttherapie-559x600.jpg\" alt=\"\" width=\"559\" height=\"600\" \/><\/p>\n<h2 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Berge, Meer und ein Weg<\/strong><\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Motive, welche in der Sitzung bearbeitet werden, w\u00e4hlt jede Person selbst aus. Die Motive werden im Atelier als Symbole bezeichnet. Als Symbol werden beispielsweise die Freiburger Berge gew\u00e4hlt, deren Panorama man durch das Fenster in Jean-Michel Capts Atelier sehen kann. Weiter ist auch das Symbol eines Weges beliebt. Das Symbol des Weges werfe oft die Fragen auf: Was liegt dahinter? Was kommt nach dem Tod? So handelt es sich teilweise auch um einen Weg, der sich durch die Berge schl\u00e4ngelt, bis er sich im Nichts verliert. Wichtig dabei ist, dass die Patient*Innen ihre Kunst zuerst interpretieren und selbst etwas in ihrem Werk erkannt haben. Erst dann \u00e4ussert der Therapeut seine Ansichten. Die gew\u00e4hlten Symbole sind demnach subjektiv und variieren von Person zu Person.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00abMan sagt, dass es drei sind: Der Patient, die Kreation und dann der Therapeut.\u00bb<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die Tage im Atelier<\/strong><\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das B\u00fcro von Jean-Michel Capt befindet sich auf der Palliativstation. Das bedeutet: Die Patient*Innen auf dieser Station sind unheilbar krank. Aus diesem Grund gibt es verschiedene soziale, psycho-soziale und spirituelle Programme mit dem Ziel, die Schmerz zu lindern und die Person zu entlasten. In der Kunsttherapie geht es weniger um die Verarbeitung der sichtbaren Beschwerden, sondern vielmehr um die unsichtbaren Dinge, welche die Patient*innen im Innern bedr\u00fccken. Mit der Kunst w\u00fcrden die Patient*innen sichtbar machen, was unsichtbar im Innern verborgen ist, so Jean-Michel Capt. An dieser Stelle versucht Jean-Michel Capt diesen Prozess an einem praktischen Beispiel zu erkl\u00e4ren. Dazu legt Jean-Michel Capt die Schachtel Wachsmalstifte auf den Tisch und \u00f6ffnet sie. Ich soll eine Farbe w\u00e4hlen, die meiner Ansicht nach die Emotion Wut verk\u00f6rpert und dann darauf los zeichnen. Als ich fertig bin zeigt mein Bild eine Welle auf weissem Papier umgeben von Gekritzel. Stellt man es auf den Kopf und schaut es isch im Hochformat an, hat es \u00c4hnlichkeiten mit einem Tornado.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Patient*Innen zur Kunsttherapie zu ermutigen, erweist sich oft als schwer. Jean-Michel Capt sagt, das sei das Schwierigste an seiner Arbeit. Er ist stets bei den Visiten der Patient*innen anwesend und mit den\u00a0 \u00c4rzten und dem Pflegepersonal im Gespr\u00e4ch, was als Orientierungshilfe dient. Danach besucht er die entsprechende Person in ihrem Zimmer, setzt sich zu ihr und stellt sich und seine Arbeit im Atelier vor. Er r\u00e4t zu einer Kunsttherapie. Lehnt die Person das Angebot ab, versucht er es erneut und schl\u00e4gt vor, dass sie zum Beispiel genau die Emotionen, die sie in diesem Moment empfindet, im Atelier kreativ verarbeiten k\u00f6nnte. Teilweise ben\u00f6tigen die Patient*innen nur etwas Zeit, bis sie pl\u00f6tzlich nach zwei Wochen im Atelier stehen, um zu Farbstiften und Pinseln zu greifen. Mein eigenes Bild habe ich im Anschluss an das Interview mitgenommen, denn Jean-Michel sagt, jedes Werk geh\u00f6re dem K\u00fcnstler*in und ist dessen Besitz. Alles was im Atelier erschaffen wird, sei vertraulich und es liege an der Person zu interpretieren, so Jean-Michel Capt. Daher \u00e4ussert Jean-Michel Capt nie seine Interpretation und notiert sich lediglich \u00dcberlegungen und Hypothesen. Interpretieren die Therapeut*innen die Werke der Patient*innen selbst, dann funktioniere die Kunsttherapie nicht, erkl\u00e4rt Jean-Michel Capt. In diesem Fall w\u00fcrde die Wahrnehmung der Patient*innen selbst verzerrt werden von den Interpretationen, Ansichten der Therapeuten und das w\u00e4re nicht rechtens. Zur Veranschaulichung zeigt mir Jean-Michel Capt die Malstaffelei, auf der noch die Unterlage klemmt und Farbspuren der verschiedenen Patient*innen zu sehen sind. Er zeigt mit dem Finger auf die Unterlage. Erst dann sehe ich, wie sich \u00fcber die Zeit hinweg aus den Kritzeleien und Farbspritzern ein Strichm\u00e4nnchen gebildet hat. Genau dies sei der Grund, wieso Jean-Michel Capt die Werke nie als Erster interpretiert. H\u00e4tte er mich nicht darauf hingewiesen, dann h\u00e4tte ich das Strichm\u00e4nnchen wom\u00f6glich gar nicht entdeckt oder etwas anderes gesehen. Somit hat er mich mit seiner Perspektive gepr\u00e4gt. Sobald aber die Patient*innen von sich aus eine Symbolik in ihrer Kunst erkennen und ansprechen, geht Jean-Michel darauf ein und vertieft die Thematik mit entsprechenden Fragen. Es existiert demnach eine Art Reihenfolge, wie Jean-Michel Capt erkl\u00e4rt: <em>\u00abMan sagt, dass es drei sind: Der Patient, die Kreation und dann der Therapeut.\u00bb<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Kunstwerke werden nach der Therapie stets sicher in einem Schrank im Atelier aufbewahrt. Fertige Arbeiten werden der K\u00fcnstler*in ausgeh\u00e4ndigt oder sp\u00e4ter den Familienangeh\u00f6rigen als Erinnerungsst\u00fcck \u00fcbergeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das lichtdurchflutete Atelier, mit einem grossen Tisch am Eingang und einer Fensterfront, durch die man auf die Bergketten von Freiburg blickt, stellt eine Art R\u00fcckzugsort f\u00fcr die Patient*Innen dar. Einen Ort, an dem sie sich wohl und sicher f\u00fchlen und der Kreativit\u00e4t keine Grenzen gesetzt sind. An dieser Stelle klopft Jean-Michel Capt auf den Tisch und sagt: \u00abDieser Tisch hier ist auch schon kaputt gegangen, sogar zwei Mal.\u00bb Denn beim Malen, Formen und Kreieren werden unbewusst viele Emotionen ausgel\u00f6st. Die Kunst dient als Medium, das die Aufgabe der Sprache \u00fcbernimmt. Das ist die Kunsttherapie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: right;\">Text: Ella Lory<\/h3>\n<h3 style=\"text-align: right;\">Illustration: Alyna Reading<\/h3>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrN1U9J1QcA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"Cy5ITS4pKs0FAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogValueEncoding\" value=\"gzdeflate base64\" 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