{"id":16633,"date":"2026-05-01T15:34:34","date_gmt":"2026-05-01T13:34:34","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=16633"},"modified":"2026-05-01T23:04:56","modified_gmt":"2026-05-01T21:04:56","slug":"geplante-spontanitaet-kontrollierte-intimitaet-mehr-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2026\/05\/geplante-spontanitaet-kontrollierte-intimitaet-mehr-sicherheit\/","title":{"rendered":"Geplante Spontanit\u00e4t \u2013 kontrollierte Intimit\u00e4t \u2013 mehr Sicherheit"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Eine Intimit\u00e4tskoordinatorin \u00fcber ihre Arbeit im Gespr\u00e4ch mit <em>Spectrum<\/em>. <\/strong><\/h1>\n<p>Serien wie Bridgerton und Heated Rivalry bieten dem Internet Diskussionspotenzial. Was sie gemeinsam haben? Sie sind <em>steamy <\/em>oder<em> spicy<\/em>, wenn man es mit Internetslang ausdr\u00fccken will. Heisst: Sie zeigen viel Nacktheit, Sexszenen und allgemein, Intimit\u00e4t. Sie wirken spontan, getrieben von der Chemie der Charaktere. Doch in der Realit\u00e4t sind diese Szenen wie jede andere der Szenen: geskriptet, geplant und geprobt. Da kommen Intimit\u00e4tskoordinator:innen wie D\u00e9sir\u00e9e Wenger ins Spiel. Sie spricht mit <em>Spectrum<\/em> \u00fcber ihre Arbeit.<\/p>\n<h2><strong>Was macht ein:e Intimit\u00e4tskoordinator:in?<\/strong><\/h2>\n<p>Intimit\u00e4tskoordinator:innen sind spezialisierte Fachpersonen f\u00fcr performative und simulierte Intimit\u00e4t. Sie sind Expert:innen daf\u00fcr, Risiken bei Intimit\u00e4tsszenen einzusch\u00e4tzen und sind f\u00fcr deren Ablauf und die Choreografien zust\u00e4ndig. Sie sorgen ausserdem daf\u00fcr, dass die Schauspieler:innen in einem m\u00f6glichst sicheren und professionellen Rahmen arbeiten k\u00f6nnen: Dass nur mit ihrer Einvernehmlichkeit Handlungen gespielt werden und dass ihre Grenzen respektiert werden. D\u00e9sir\u00e9e hilft dabei, die physische und emotionale Sicherheit der Darsteller:innen zu gew\u00e4hrleisten. Gleichzeitig achtet sie darauf, die kreative Vision der Regie umzusetzen. \u00abWir sind nicht \u2018nur\u2019 Sicherheitsleute. Wir arbeiten auch kreativ.\u00bb, meint D\u00e9sir\u00e9e. Ihr Fokus liegt darauf, dass die Szenen die Geschichte der Charaktere m\u00f6glichst gut erz\u00e4hlen. \u00abDie Intimit\u00e4tsszenen sollen etwas zur Geschichte beitragen, sonst br\u00e4uchte es diese \u00fcberhaupt nicht.\u00bb Ihre Arbeit ist also technisch und kreativ.<\/p>\n<p>Ihr Arbeitsprozess f\u00e4ngt lange vor Drehbeginn an. Produktionsfirmen fragen D\u00e9sir\u00e9e an, die Koordination der Intimit\u00e4t f\u00fcr gewisse Szenen zu \u00fcbernehmen. Teilweise findet sie auch mehr Szenen in den Skripts, als f\u00fcr die sie angefragt wurde. D\u00e9sir\u00e9e muss viel Papierarbeit erledigen. Nach der vertraglichen Abkl\u00e4rung beginnt sie eine erste Risikoanalyse, in dem sie im Skript alle Szenen analysiert, die Intimit\u00e4t beinhalten. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf sexueller Intimit\u00e4t. Auch emotionale, kulturelle, und andere nicht-sexuelle Intimit\u00e4t brauchen Aufmerksamkeit: zum Beispiel Szenen der Altenpflege. \u00abSchlussendlich entscheidet die Produktion, f\u00fcr welche Szenen ich dabei bin.\u00bb betont D\u00e9sir\u00e9e, \u00abDie Produktion tr\u00e4gt dann auch die Verantwortung. Ich kann lediglich eine Empfehlung abgeben. Aber immer, wenn partielle oder ganzheitliche Nacktheit, simulierte sexuelle Handlungen oder sexuelle Gewalt involviert sind, dann sollte, nach internationalen Standards und Empfehlungen, unbedingt ein:e Intimit\u00e4tskoodinator:in anwesend sein\u00bb unterstreicht sie.<\/p>\n<p>In einem vertraulichen Gespr\u00e4ch bespricht D\u00e9sir\u00e9e mit den Schauspielenden die Szenen. \u00abWir besprechen den Szeneninhalt, und ich biete einen Raum f\u00fcr Fragen und Anliegen an. \u00a0Gleichzeitig schauen wir, wie wir die Grenzen der Schauspielenden respektieren k\u00f6nnen.\u00bb Viel Intimit\u00e4t kann man n\u00e4mlich mit Tricks faken, zum Beispiel mit Kamerawinkeln.<\/p>\n<h2><strong>Geprobte Spontanit\u00e4t f\u00fcr mehr Sicherheit <\/strong><\/h2>\n<p>Je nach Wunsch der Schauspielenden sind die Szenen wie ein Tanz durchgetaktet oder finden in einem bestimmten festgelegten besprochenen Rahmen statt. Darin k\u00f6nnen sie sich freier bewegen. Das erlaubt Improvisation, die die eigenen Grenzen und die des Gegen\u00fcbers respektiert. \u00abDaf\u00fcr braucht es umso mehr Vorbereitung, damit man die Grenzen im Schlaf kennt. Je freier der Rahmen, desto mehr Verantwortung \u00fcbernimmt man als Schauspieler:in f\u00fcr sich selbst und den:die Szenenpartner:in.\u00bb Ausserdem helfen Proben, dass die Choreografie nicht robotisch wirkt. Durch das Anleiten von Atem, Blicken und kleinen K\u00f6rperbewegungen hilft D\u00e9sir\u00e9e, die Szenen zu beleben und Spontanit\u00e4t vorzut\u00e4uschen. So wirkt eine Szene wieder echt. Denn echt ist die Intimit\u00e4t keinesfalls \u2013 und spontan auch nicht. Schauspieler:innen wie Sean Bean haben in der Vergangenheit Intimit\u00e4tskoordinator:innen deswegen kritisiert: Sie w\u00fcrden die Spontanit\u00e4t der Szenen verderben. Dazu meint D\u00e9sir\u00e9e: \u00abFilm hat nichts mit Spontanit\u00e4t zu tun. Es ist das Kernbusiness eines Schauspielers, Szenen spontan aussehen zu lassen.\u00bb Auch mit Intimit\u00e4t im echten Leben haben Intimit\u00e4tsszenen in Filmen und Theater wenig gemeinsam. \u00abDas Einzige, was eine Sexszene mit der Realit\u00e4t gemeinsam hat, ist, je besser man miteinander kommuniziert, desto besser wird sie auch.\u00bb<\/p>\n<p>Was auch echt ist: Grenzen k\u00f6nnen sich jederzeit ver\u00e4ndern. \u00abEs ist sehr wichtig, dass sich Schauspieler:innen ermutigt und erm\u00e4chtigt f\u00fchlen, wirklich etwas zu sagen und f\u00fcr sich selbst einzustehen. In unserer Branche bestehen riesige Machtgef\u00e4lle. Deshalb braucht es eine Person, die keine andere Funktion am Set innehat, und auch keine Machtposition wie Regie oder Produktion bedient, an die sie sich wenden k\u00f6nnen.\u00bb Sonst besteht ein Interessenskonflikt. Aus ihrer Erfahrung weiss sie, \u00abje mehr man die Option hat, selbstbestimmt durch eine Szene zu gehen, desto eher ist man bereit, etwas zu tun.\u00bb Druck resultiert im Gegenteil. D\u00e9sir\u00e9e pl\u00e4diert: \u00abWir m\u00fcssen einen Raum erschaffen, in dem das <em>Nein<\/em> genauso willkommen ist, wie das <em>Ja<\/em>.\u00bb Ein <em>Nein<\/em> kann zu viel besseren Ergebnissen f\u00fchren, weil man sich nicht mit der erstbesten Idee zufriedengeben kann und weitersuchen muss.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16634 aligncenter\" src=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild-1_Angelika-800x600.jpeg\" alt=\"\" width=\"402\" height=\"301\" srcset=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild-1_Angelika-800x600.jpeg 800w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild-1_Angelika-1600x1200.jpeg 1600w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild-1_Angelika-768x576.jpeg 768w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild-1_Angelika-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild-1_Angelika-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild-1_Angelika-1920x1440.jpeg 1920w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Bild-1_Angelika-530x398.jpeg 530w\" sizes=\"(max-width: 402px) 100vw, 402px\" \/><\/p>\n<p>Nicht nur Sean Bean kritisierte die Zusammenarbeit mit Intimit\u00e4tskoordinator:innen. Andere ber\u00fchmte Schauspieler:innen wie beispielsweise Jennifer Lawrence sagen, sie br\u00e4uchten diese Unterst\u00fctzung nicht. \u00dcber solche Personen denkt D\u00e9sir\u00e9e nichts Schlechtes. \u00abJede:r darf seine:ihre Meinung haben. Ich sehe in solchen Aussagen Angst, dass ihnen etwas weggenommen werden k\u00f6nnte. Ich kann das verstehen.\u00bb Sie sieht darin aber noch etwas anderes, was durch die Arbeit mit Intimit\u00e4tskoordinator:innen hervorkommen kann: \u00abIch glaube, es kann sehr schmerz- und schambehaftet sein, wenn einem bewusst wird, dass man lange Grenz\u00fcberschreitungen erlebt hat und lange Dinge getan hat, die man eigentlich nicht wollte. Die Zusammenarbeit mit uns kann lebensver\u00e4ndernd sein, weil man dann gewisse Sachen nicht mehr durchleben muss.\u00bb Wichtig ist aber, dass alle Schauspielenden gleichermassen beachtet und gesch\u00fctzt werden. Denn manchmal beugen sich Produktionsfirmen dem Wunsch eines ber\u00fchmten Schauspielenden, keine:n Intimit\u00e4tskoordinator:in anzustellen. Das Problem dabei ist, dass die ber\u00fchmte Person in der Regel sowieso die am meisten Gesch\u00fctzte ist \u2013 nicht aber ein:e weniger bekannte:r Nebendarsteller:in. Missbrauch am Set k\u00f6nnen D\u00e9sir\u00e9e und ihre Kolleg:innen dennoch nicht verhindern. \u00abWir k\u00f6nnen aber dazu beitragen, dass das Set sicherer wird.\u00bb<\/p>\n<p>Obwohl D\u00e9sir\u00e9e in der Schweizer Filmindustrie gute Erfahrungen gemacht hat, bleibt Widerstand, zum Beispiel in Opernh\u00e4usern und Schauspielschulen. Diese argumentieren, es habe ja auch ohne Intimit\u00e4tskoordinator:innen funktioniert. Aber nur weil man es schon immer so gemacht hat, heisst nicht, dass es keinen Missbrauch gab. \u00abDie neue Generation an Schauspieler:innen ist in meiner Erfahrung offen daf\u00fcr, mit uns zusammenzuarbeiten.\u00bb Und D\u00e9sir\u00e9e weiss, dass man diese Entwicklung nicht erzwingen kann. \u00abOffenheit w\u00e4re sch\u00f6n.\u00bb f\u00fcgt sie hinzu.<\/p>\n<h2><strong>Leidenschaft und eigene Grenzen<\/strong><\/h2>\n<p>Auf die Frage, was sie an ihrer Arbeit am meisten mag, meint D\u00e9sir\u00e9e: \u00abMir gef\u00e4llt es, Dinge ohne Sprache auszudr\u00fccken.\u00bb Sprachen sind ihre zweite Leidenschaft. Denn vor ihrem Master in Theaterregie hat sie englische und franz\u00f6sische Sprach- und Literaturwissenschaft studiert. Ausserdem liebt sie das Choreografieren und dadurch die Vision von jemand anderem umzusetzen. Zudem arbeitet sie in Teilzeit als Lehrperson und freiberuflich als Theaterregisseurin. Auch ihre Arbeitskolleg:innen haben neben der Intimit\u00e4tskoordination noch andere Standbeine. Das hat Vorteile: Einerseits bietet es Abwechslung. Andererseits gibt es ihnen die Freiheit, Jobs abzulehnen. So k\u00f6nnen sie auch ihre eigenen Grenzen respektieren.<\/p>\n<h2><strong>Gesetze und Guidelines<\/strong><\/h2>\n<p>Eine gesetzliche Verpflichtung, jemanden f\u00fcr die Intimit\u00e4tskoordination anzustellen, gibt es in der Schweiz nicht \u2013 weder in der Film- noch in der Theaterindustrie. In den USA sieht die Lage anders aus. Zwar findet man im US-Gesetz ebenfalls keine Vorgaben, doch die Anwesenheit von Intimit\u00e4tskoordinator:innen ist vor allem in Hollywood bereits Standard. Das liegt an der Schauspielunion SAG-AFTRA. Diese registriert inzwischen auch Intimit\u00e4tskoordinator:innen. \u00abMittlerweile steht in den Vertr\u00e4gen der meisten Schauspielenden in der Union, dass bei Intimit\u00e4tsszenen eine Person f\u00fcr die Koordination anwesend sein muss. SAG-AFTRA kann das nur, weil sie so m\u00e4chtig ist und sie eigene Anw\u00e4lte hat.\u00bb In der restlichen Welt h\u00e4ngt die Anstellung eine:r Intimit\u00e4tskoordinator:in vom guten Willen der Produktionsfirmen ab. \u00abIn Schweizer Theatern und Opern ist es noch nicht etabliert, aber in der Schweizer Filmindustrie in den letzten zweiahren immer mehr. Die guten und zuverl\u00e4ssigen Produktionsfirmen machen es auch.\u00bb Zusammen mit vier anderen Filmschaffenden hat D\u00e9sir\u00e9e den Nationalen Leitfaden f\u00fcr das Drehen intimer Szenen entwickelt und ist mit D\u00e9borah Helle und Nathalie Egea Co-Autorin und \u00dcbersetzerin des Dokuments. Dieser \u00e4ndert aber nichts an der Schweizer Rechtslage. Es sind lediglich Empfehlungen, die f\u00fcr einen gewissen professionellen Standard eingehalten werden sollten. Denn abgesehen von fehlenden Gesetzen ist auch die Berufsbezeichnung nicht gesch\u00fctzt. \u00abEs gibt Personen, die die Bezeichnung f\u00fcr sich nutzen, ohne dass sie die n\u00f6tige Ausbildung, Qualifikation oder Erfahrung haben. Das kann sch\u00e4dlich und gef\u00e4hrlich sein, wenn sie nicht f\u00fcr die Schauspielenden und deren Grenzen einstehen k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n<p>Die Jobbezeichnung ist eine Erfindung der letzten zehn Jahre. Davor haben gewisse Aufgaben von D\u00e9sir\u00e9e und ihren Kolleg:innen andere Filmschaffende in inoffizieller Kapazit\u00e4t \u00fcbernommen, unter anderem Verantwortliche f\u00fcr die Kost\u00fcme. Dabei fehlte der professionelle Rahmen. Oft waren es Personen, die in ihren Leben selbst Diskriminierung und Machtmissbrauch erfahren haben: Frauen, nicht-bin\u00e4re und rassifizierte Menschen. \u00abDie Filmschaffenden, die sich f\u00fcr bessere Rahmenbedingungen und einen professionelleren Umgang mit Intimit\u00e4tsszenen eingesetzt haben, waren unsere Vorreiter:innen und haben viel Arbeit geleistet\u00bb, unterstreicht D\u00e9sir\u00e9e. Die #MeToo-Bewegung hat schliesslich den Stein f\u00fcr die Professionalisierung ins Rollen gebracht. Auch heute sind \u00fcberwiegend Frauen und nicht-bin\u00e4re Personen Intimit\u00e4tskoordinator:innen.<\/p>\n<p>Um ein Netzwerk aufzubauen, gr\u00fcndete D\u00e9sir\u00e9e Wenger mit Ximena S\u00e0nchez 2023 das Kollektiv <em>Intimacy Coordinators and Directors Switzerland (ICDS), <\/em>heut<em>e IC Switzerland (IC Suisse, IC Schweiz, IC Svizzera)<\/em>. Ihr Ziel: Sich mit gleichgesinnten Intimit\u00e4tskoordinator:innen f\u00fcr mehr Visibilit\u00e4t in der Schweiz einzusetzen und sich auszutauschen. Da es ein neuer Beruf ist, ist ein Netzwerk hilfreich, um gemeinsam Antworten auf Fragen finden zu k\u00f6nnen. Das Kollektiv bietet ihnen eine vertraute Basis an Personen, die die gleichen Vorstellungen und den gleichen Qualit\u00e4tsanspruch an ihre Arbeit haben. Ausserdem k\u00f6nnen sie sich gegenseitig bei ihrer Arbeit unterst\u00fctzen und bei Krankheit f\u00fcr die anderen einspringen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-16636 aligncenter\" src=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Angelika-Bild-2-neben-Infobox-323x600.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Angelika-Bild-2-neben-Infobox-323x600.jpeg 323w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Angelika-Bild-2-neben-Infobox-646x1200.jpeg 646w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Angelika-Bild-2-neben-Infobox-530x985.jpeg 530w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Angelika-Bild-2-neben-Infobox.jpeg 689w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/p>\n<div class=\"content-block block-border-all\"><strong><em>D\u00e9sir\u00e9e Wenger<\/em><\/strong><em> ist Intimit\u00e4tskoo<\/em><em>rdinatorin mit SAG-AFTRA anerkannter Ausbil<\/em><em>dung u<\/em><em>nd\u00a0<\/em><em>Theaterregisseurin. Sie arbeitet mit Schweizer Theatern, Hochschulen,<\/em><em>\u00a0Museen zusammen\u00a0<\/em><em>und auf\u00a0<\/em><em>Filmsets im In- und Ausland. Ihre letzten Projekte sind \u00abDrei Schwestern\u00bb (Regie,\u00a0<\/em><em>Theaterhaus Thurgau) und \u00abButterfly Stroke\u00bb\u00a0<\/em><em>(Intimit\u00e4tskoordinatorin, Turnus Films und Zephyr Films).<\/em><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.intimacy-coordinators.ch\/\"><em>https:\/\/www.intimacy-coordinators.ch\/<\/em><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Text<\/strong> Angelika Scholz<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Fotos<\/strong> Angelika Scholz, Ximena S\u00e0nchez<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input 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