{"id":5200,"date":"2017-04-18T16:02:07","date_gmt":"2017-04-18T14:02:07","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=5200"},"modified":"2017-10-03T10:23:43","modified_gmt":"2017-10-03T08:23:43","slug":"der-misericorde-wurde-vieles-verbessert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2017\/04\/der-misericorde-wurde-vieles-verbessert\/","title":{"rendered":"&#8222;An der Mis\u00e9ricorde wurde vieles verbessert&#8220;"},"content":{"rendered":"<h1>Was f\u00fcr unsereins selbstverst\u00e4ndlich erreichbar erscheint, ist f\u00fcr Personen, die aufgrund einer Behinderung weniger mobil sind oft nur schwer zug\u00e4nglich. Adriano Previtali, Professor f\u00fcr Bundesstaats- und Sozialversicherungsrecht sowie Pr\u00e4sident der Behindertenorganisation Pro Infirmis stand Spectrum Red und Antwort zum Thema Mobilit\u00e4t.<\/h1>\n<p><strong>Herr Previtali, in welcher Situation wurde Ihnen zum ersten Mal bewusst, dass f\u00fcr Sie als Rollstuhlfahrer etwas schwieriger zu erreichen war als f\u00fcr andere?<\/strong><\/p>\n<p>Ich erinnere mich nicht an eine bestimmte Situation. Es ist eher eine t\u00e4gliche Feststellung. Sobald man ein wenig von einem vertrauten Weg abgeht, l\u00e4uft man Gefahr, sich vor Barrieren wiederzufinden, die manchmal un\u00fcberwindbar sind.<\/p>\n<p><strong>Die M\u00f6glichkeiten, mobil zu sein, haben sich f\u00fcr Behinderte in den letzten Jahren stetig verbessert. Was sind die gr\u00f6ssten Fortschritte, wo besteht nach wie vor Handlungsbedarf?<\/strong><\/p>\n<p>Es wurden tats\u00e4chlich viele Fortschritte gemacht. Neue \u00f6ffentliche Bauten sind gr\u00f6sstenteils zug\u00e4nglich, auch wenn man manchmal auf erstaunliche F\u00e4lle trifft. Ein Musterbeispiel hierf\u00fcr war das Landesmuseum in Z\u00fcrich: Komplett renoviert und 2016 pomp\u00f6s eingeweiht, wurde man sich klar, dass der Eingang trotz Investitionen von \u00fcber 100 Millionen durch den Bund nicht rollstuhlg\u00e4ngig ausgestaltet wurde, worauf dieser grosse Fehler korrigiert werden musste. Um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden, m\u00fcssten die Architekten besser ausgebildet werden. Diese haben momentan oft nur sehr l\u00fcckenhaften Unterricht im Bereich der Barrierefreiheit. Zudem sollte die Einhaltung der Regeln zur Verhinderung von baulichen Hindernissen am Ende der Bauarbeiten von den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden sorgf\u00e4ltig kontrolliert werden, wie dies etwa im feuerpolizeilichen Bereich bereits vorbildlich gemacht wird. Leider ist dies nicht immer der Fall.<\/p>\n<p><strong>Seit 2014 ist das Behindertengleichstellungsgesetz (<em>BehiG<\/em>) in Kraft, welches die soziale und berufliche Selbst\u00e4ndigkeit von Menschen mit Behinderung erh\u00f6hen soll. Ist die Gleichstellung mit diesem Gesetz bereits gesichert oder gibt es weiteren rechtlichen Handlungsbedarf?<\/strong><\/p>\n<p>Das Gesetz enth\u00e4lt vor allem minimale Regeln. Die Kantone m\u00fcssen diese aber in ihrer jeweiligen Gesetzgebung noch konkretisieren. Einige Kantone, sogar gewisse Gemeinden, sind weiter gegangen als gefordert, andere haben sich mit diesen Mindestanforderungen begn\u00fcgt. Eigentlich sollte aber noch ausgiebiger gehandelt werden: Man sollte sich nicht strikt auf das Baurecht beschr\u00e4nken, sondern eine breitere Herangehensweise w\u00e4hlen, die es auch erlaubt, Regeln in Bezug auf die Raumplanung einzuf\u00fcgen. Manchmal ist es bereits dieser vorgelagerte Bereich, welcher f\u00fcr die Rechte von behinderten oder \u00e4lteren Personen und Kinder entscheidend ist. Dieses Bed\u00fcrfnis besteht umso mehr, nachdem in den letzten Jahren die Politik der st\u00e4dtebaulichen Verdichtung vorangetrieben wurde. Eine schlechte Quartierplanung kann etwa dazu f\u00fchren, dass Geb\u00e4ude schlecht zug\u00e4nglich werden.<\/p>\n<p><strong>Eine Konsequenz des <em>BehiG<\/em> ist es, dass s\u00e4mtliche \u00f6ffentliche Verkehrsmittel behindertengerecht umger\u00fcstet werden m\u00fcssen. Nun planen verschieden Privatbahnen, wenig frequentierte Bahnh\u00f6fe zu schliessen, statt teure Umbauten vorzunehmen. Muss wirklich ausnahmslos jede entlegene Station zug\u00e4nglich sein?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn es einen Bahnhof gibt, sollte dieser f\u00fcr Behinderte und \u00e4ltere Personen zug\u00e4nglich sein. Das <em>BehiG<\/em> von 2004 sieht eine Frist von zwanzig Jahren vor, um die Barrierefreiheit zu erreichen, diese dauert also noch bis 2024. Anstatt damit zu \u201edrohen\u201c, genannte Bahnh\u00f6fe zu schliessen, w\u00e4re es besser, die Unternehmen w\u00fcrden ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und gemeinsam mit den Behinderten- und den Seniorenorganisationen praktikable L\u00f6sungen zu suchen. Man hat bereits dreizehn Jahre verloren. Wir haben noch sieben, um gemeinsam intelligente und vern\u00fcnftige L\u00f6sungen zu finden. An die Arbeit!<\/p>\n<p><strong>Wie steht es um die Rollstuhltauglichkeit der Geb\u00e4ude an der Universit\u00e4t Freiburg?<\/strong><\/p>\n<p>Es kommt auf das Geb\u00e4ude an: P\u00e9rolles etwa ist perfekt angepasst, andere Geb\u00e4ude nicht, gewisse nur teilweise. Mis\u00e9ricorde beispielsweise ist sogar das Paradebeispiel daf\u00fcr, wie man ein \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliches Geb\u00e4ude nicht bauen sollte. Es ist ein Festspiel der Treppen und unn\u00fctzen Stufen! Als es gebaut wurde, war dies normal: Im Grunde hatten behinderte Personen keinen Platz an der Universit\u00e4t. Diese katastrophale Situation wurde mit der Zeit teilweise mit Massnahmen wie Liften und Rampen korrigiert. Die Situation ist noch nicht ganz befriedigend, aber der Wille, die Situation weiter zu verbessern, ist da. Hoffen wir, dass der Bau des neuen Geb\u00e4udes beim Tour Henri die M\u00f6glichkeit bieten wird, einen weiteren Schritt in die richtige Richtung zu machen und das Gel\u00e4nde der Mis\u00e9ricorde wirklich inklusiv zu gestalten.<\/p>\n<p><strong>Sie sind sowohl beruflich als auch privat stark engagiert im Invalidenbereich. Wie setzen Sie Ihre Anliegen in der Politik um?<\/strong><\/p>\n<p>Die prim\u00e4re Aufgabe von <em>Pro Infirmis<\/em> ist es, die soziale Beratung f\u00fcr Behinderte und ihre Familien sicherzustellen. Unsere Mitarbeitenden behandeln jedes Jahr \u00fcber 20&#8217;000 F\u00e4lle. Diese Arbeit ist essentiell, damit diese besonders verletzliche gesellschaftliche Gruppe ihre Rechte aus\u00fcben kann. Unser Sozialsystem ist derart komplex, dass sich die meisten Leute darin nicht zurechtfinden. Abseits dieser Arbeit sind wir nat\u00fcrlich auch in der Politik aktiv. Wir haben unsere Vertreter in den eidgen\u00f6ssischen und kantonalen Parlamenten und treffen regelm\u00e4ssig Politikerinnen und Politiker. Mit anderen Organisationen, den Kantonen und auch der Wirtschaft haben wir zum Beispiel am von Bundesrat Berset lancierten Projekt einer nationalen Behindertenpolitik in Bezug auf Ausbildung und Arbeit teilgenommen. Auf der Basis dieser Vorarbeiten kann der Bundesrat 2018 zum ersten Mal ein umfassendes Konzept in diesem Bereich annehmen.<\/p>\n<p><strong>Viele Personen reagieren unfreiwillig unbeholfen auf Personen mit Handicap. Mit welchen Tipps kann dieser Umgang entkrampft werden?<\/strong><\/p>\n<p>Mit den Kampagnen von <em>Pro Infirmis<\/em> haben wir versucht, diese Klischees zu \u00fcberwinden, einen anderen Blick auf die Behinderung zu erm\u00f6glichen. Man sollte die Personen unabh\u00e4ngig von ihrem Defizit betrachten. Ich habe gemerkt, dass es Personen gibt, denen dies m\u00f6glich ist, andere behalten den Fokus weiterhin \u2013 oft unbewusst \u2013 auf dem, was \u201eabnormal\u201c ist. F\u00fcr viele ist es wohl beruhigend, diesbez\u00fcglich klare Kategorien \u201eNormalit\u00e4t vs. Anormalit\u00e4t\u201c im Kopf zu haben. W\u00e4hrend Jahren habe ich versucht, diesen Personen den ersten Schritt abzunehmen, oft mit Humor. Diese Methode hat aber auch seine Nachteile. Man kreiert eine k\u00fcnstliche Situation um ein Problem zu \u00fcberwinden, das eigentlich gar nicht erst existieren sollte. Heute bleibe ich offen, erwarte aber auch, dass sich das Gegen\u00fcber bem\u00fcht. Wer heute ein ernsthaftes Verh\u00e4ltnis mit mir aufbauen will, muss den Wert der Diversit\u00e4t erkennen und sich anstrengen. Eine Kampagne von Pro Infirmis war \u201eKommen Sie n\u00e4her\u201c: Zusammen k\u00f6nnen wir eine inklusivere Gesellschaft schaffen, aber daf\u00fcr m\u00fcssen Vorurteile \u00fcberwunden werden \u2013 es ist zu bequem, den ersten Schritt immer von der Person mit Handicap zu erwarten.<\/p>\n<p>Foto: Lorenz Tobler<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrN1U9J1QcA\" 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