{"id":5662,"date":"2016-10-31T17:36:58","date_gmt":"2016-10-31T16:36:58","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=5662\/"},"modified":"2017-04-24T10:35:06","modified_gmt":"2017-04-24T08:35:06","slug":"die-mit-der-geige-tanzt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2016\/10\/die-mit-der-geige-tanzt-2\/","title":{"rendered":"Die mit der Geige tanzt"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Ronja hat ihr altes Leben hinter sich gelassen und sich mit ihrer Geige von Stadt zu Stadt gespielt. Im Interview erz\u00e4hlt die begabte Musikerin, wie es ist, als Strassenk\u00fcnstlerin unterwegs zu sein.<\/strong><\/h1>\n<p>Text: Mirjam Schmitz<\/p>\n<h2>Ronja, wann hast du zum ersten Mal auf der Strasse gespielt?<\/h2>\n<p>Das war mir 14. Das ist eigentlich aus einer Mischung aus Zufall, Neugierde und Notsituation heraus entstanden: Ich war am Wochenende allein in M\u00fcnchen in der Wohnung von meinem Bruder. Er hatte aber den K\u00fchlschrank nicht gef\u00fcllt, und ich hatte kein Geld. Und weil ich schon lange mal ausprobieren wollte, auf der Strasse zu spielen, sagte ich mir: Warum nicht? Die Strassenmusik bedeutet f\u00fcr mich Unabh\u00e4ngigkeit \u2013 egal wo ich bin, ich kann jederzeit f\u00fcnf Minuten Geige spielen und mir von den Einnahmen schon etwas zu essen kaufen.<\/p>\n<h2>Wie bist du zum Geigespielen gekommen?<\/h2>\n<p>Ich begann bereits mit vier Jahren auf der Geige meines Bruders. Anfangs \u00fcbte ich gerne viel. Ich merkte, dass ich begabt war und schnell Fortschritte machte. Aber bald war dann von Seiten meiner Eltern auch ganz viel Druck dahinter. Mein Leben bestand eine Zeitlang nur aus Schule und \u00dcben, ich hatte gar kein wirkliches Leben mehr. Durch das viele \u00dcben war ich auch in der Schule eine Aussenseiterin. Mit 15 hatte ich genug.<\/p>\n<h2>Dann hast du aufgeh\u00f6rt zu spielen?<\/h2>\n<p>Ich habe aufgeh\u00f6rt zu \u00fcben und nur noch auf der Strasse gespielt. Ich habe mich gegen diesen Druck, gegen diese Auferlegung gewehrt. Aber ganz ohne Spielen kann ich einfach nicht, ich brauche die Musik f\u00fcr mich. Mein Lehrer hat mich rausgeschmissen und das war f\u00fcr meine Eltern eine riesige Katastrophe. Aber ich bin froh, dass ich das gemacht habe, weil ich die Musik gar nicht mehr als Musik wahrnehmen konnte, das waren einfach nur noch Fingers\u00e4tze und Notenabfolgen und Stricharten, und es war nichts dahinter. Und ich hatte ja auch nichts erlebt, womit ich das h\u00e4tte f\u00fcllen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Inwiefern hat dich die Zeit auf der Strasse gepr\u00e4gt?<\/h2>\n<p>Ich konnte die Musik als solche erst richtig wahrnehmen und h\u00f6ren dank der Strassenmusik, dem Improvisieren, dem Zusammenspielen mit anderen Musikern, dem Entdecken anderer Musikrichtungen und meiner Erlebnisse beim Reisen. Die Zeit auf der Strasse hat meinen musikalischen Horizont ge\u00f6ffnet und daf\u00fcr gesorgt, dass ich Musik jetzt verstehen kann. Und so habe ich dann auch mit 19 wieder zur Klassik und zum \u00dcben zur\u00fcckgefunden. Ich habe mit der Zeit eben doch gemerkt, dass das einfach mein Weg ist. Und letzten Endes will ich ja doch nichts anderes machen (lacht).<\/p>\n<h2>Bist du eine R\u00e4ubertochter?<\/h2>\n<p>Nein, mein Geburtsname ist Sophie. Zwei Strassenmusiker in Augsburg haben mich umbenannt. Sie fanden, ich s\u00e4he viel mehr aus wie eine Ronja. Sophie kam mir aber schon immer unpassend vor, so als w\u00e4re das gar nicht mein Name. Als ich noch Sophie hiess, bestand mein Leben nur aus Schule und \u00dcben, war langweilig und unspektakul\u00e4r. Als Ronja habe ich komplett wild gelebt, das war eine ganz andere Lebensweise. Jetzt haben sich beide Leben zusammengef\u00fcgt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15_dossier_mirjam_foto2-3.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-4098 aligncenter\" src=\"http:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15_dossier_mirjam_foto2-3-300x200.jpg\" alt=\"15_Dossier_Mirjam_Foto2 (3)\" width=\"513\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15_dossier_mirjam_foto2-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15_dossier_mirjam_foto2-3-335x223.jpg 335w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15_dossier_mirjam_foto2-3.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 513px) 100vw, 513px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Kostet es dich \u00dcberwindung, auf der Strasse aufzutreten?<\/h2>\n<p>Nein, \u00fcberhaupt nicht. Ich stand seit meinem f\u00fcnften Lebensjahr regelm\u00e4ssig auf der B\u00fchne. Da f\u00fchlt sich das sehr nat\u00fcrlich an. Als ich mit 14 zum ersten Mal auf der Strasse gespielt habe, da war ich schon nerv\u00f6s, kam mir gleichzeitig aber auch ziemlich krass vor.<\/p>\n<h2>Worauf kommt es an, wenn man als Strassenmusikerin Erfolg haben will?<\/h2>\n<p>Jedenfalls nicht prim\u00e4r auf die Spielqualit\u00e4t. Auf der Strasse kommt es auf alles an: Kulisse, musikalisches Programm, Tageszeit, wie gross der Mitleidsfaktor der Leute ist. Die optische Komponente spielt auch immer mit rein. Wenn ich gut gekleidet und auch gut drauf bin und eine dementsprechende Ausstrahlung habe, verdiene ich wesentlich besser, als wenn ich wirklich sch\u00f6n spiele, aber kein grosses Auftreten habe.<\/p>\n<h2>Woran liegt das?<\/h2>\n<p>Mit klassischer Musik wird ein bestimmtes Bild, eine gewisse Geigerinnenhaftigkeit verbunden: jung, sch\u00f6n, elegant, vorzeigbar. Mit klassischer Musik hatte ich deshalb am meisten Erfolg, wenn ich mein langes, rotes Kleid trug, auch wenn ich bei manchen Sets furchtbar gespielt habe. Ich habe auch wahnsinnig gut verdient, als ich schwanger war. Da sind aber fast nur Frauen stehengeblieben, und die M\u00e4nner haben teilweise sogar die Strassenseite gewechselt. Als ich das rote Kleid anhatte, war mein Publikum dagegen haupts\u00e4chlich m\u00e4nnlich. Eigentlich erschreckend.<\/p>\n<h2>Wie lange hast du von der Strassenmusik gelebt?<\/h2>\n<p>Zwischendurch immer mal wieder, den Sommer \u00fcber oder in den Schulferien. Selbst wenn es nur ein oder zwei Wochen waren, bin ich immer gleich los, habe Rucksack und Geige genommen und bin irgendwohin gefahren. Und dann habe ich diesen Gitarristen kennengelernt. Mit ihm bin ich einmal im Sommer zwei Monate durch die Gegend gereist und habe nur von der Strassenmusik gelebt. In dem halben Jahr danach waren wir auch noch oft unterwegs, hatten aber auch ein paar Auftritte in Bars und Klubs.<\/p>\n<h2>Also nur auf der Strasse warst du w\u00e4hrend eines halben Jahres?<\/h2>\n<p>Ja, aber auch in dieser Zeit habe ich in einer WG gelebt und bin immer von dort aus weggegangen. Ich hatte also immer einen festen Wohnsitz, ausser eben w\u00e4hrend dieser zwei Monate. Aber da war ich dann auch immer irgendwo, bei Freunden auf der Couch, oder ich habe mal eine Woche lang in einer Kunstakademie in einem Klassenzimmer gewohnt. Auf Reisen gab es das aber oft, dass ich nicht wusste, wo ich schlafen soll.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15_dossier_mirjam_foto2-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-4099 aligncenter\" src=\"http:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15_dossier_mirjam_foto2-1-200x300.jpg\" alt=\"15_Dossier_Mirjam_Foto2 (1)\" width=\"330\" height=\"495\" srcset=\"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15_dossier_mirjam_foto2-1-200x300.jpg 200w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15_dossier_mirjam_foto2-1-335x503.jpg 335w, https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/15_dossier_mirjam_foto2-1.jpg 426w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Hast du auch mal auf der Strasse geschlafen?<\/h2>\n<p>Auch, ja, das gab\u2019s \u00f6fter, sogar einmal in M\u00fcnchen. Da war ich gerade aus meiner WG ausgezogen und hatte noch nichts Neues. Eigentlich wollte ich bei einem Freund schlafen, aber der war irgendwie nicht da. Es war schon recht sp\u00e4t und es hat keiner aufgemacht. Da habe ich halt vor seiner Haust\u00fcr geschlafen. Im Januar.<\/p>\n<h2>Was war das f\u00fcr ein Gef\u00fchl, so ohne Dach \u00fcber dem Kopf und ohne zu wissen, wo du hinkannst?<\/h2>\n<p>Ich kannte M\u00fcnchen ja und es war auch nicht mein erstes Mal auf der Strasse, daher fand ich es eher eine interessante Erfahrung. So was passiert halt im Leben. Aber das ist nat\u00fcrlich eine ziemliche Wohlstandssichtweise, denn am n\u00e4chsten Tag konnte ich mich ja dann irgendwo in ein Caf\u00e9 setzen und aufw\u00e4rmen, und es war nur f\u00fcr eine Nacht. Wenn man das jede Nacht machen muss und sich nicht mehr sagen kann \u00abHach, was habe ich doch f\u00fcr tolle Erfahrungen gemacht!\u00bb, dann ist da der Spass schnell vorbei.<\/p>\n<h2>In welchen L\u00e4ndern warst du unterwegs?<\/h2>\n<p>Holland, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, Tschechien, Polen, \u00d6sterreich, weiter bin ich noch nicht gekommen. Das habe ich alles per Anhalter gemacht. Ich will mir die Welt so st\u00fcckweise erschliessen. Lieber schaue ich mir erst das an, was in der N\u00e4he liegt, und weite das dann langsam aus, wie Wasserkreise. Wenn ich einfach nach Thailand fliegen w\u00fcrde und von dort aus nach Peru, w\u00fcrde mir die Verbindung fehlen.<\/p>\n<h2>Reagieren die Leute je nach Land oder Stadt anders auf deine Musik?<\/h2>\n<p>In n\u00f6rdlichen Gegenden bin ich kaum auf grosses Interesse gestossen, im S\u00fcden dagegen reagieren die Leute grunds\u00e4tzlich sehr positiv auf die Musik. Aber im S\u00fcden haben sie halt sehr wenig Geld und zahlen dementsprechend nicht so viel. In Spanien zum Beispiel wurde es dann echt schwierig.<\/p>\n<h2>Hast du dich auf Reisen auch mal einsam gef\u00fchlt?<\/h2>\n<p>Nein, ich habe ja alleine angefangen mit 15. Klar verbringt man viel Zeit mit sich selbst, wenn man allein auf Reisen ist. Aber man hat ja immer die M\u00f6glichkeit, mit Leuten in Kontakt zu treten. Oft steht man sich da selber im Weg. Man sitzt man inmitten von Leuten und denkt sich, hach, ich bin so allein. Dann liegt es an einem selbst, auf andere zuzugehen. Oder aber man zelebriert dieses Einsamkeitsgef\u00fchl, was auch ganz interessant ist, weil man sich dabei einfach wahnsinnig gut kennenlernen kann.<\/p>\n<h2>Trittst du jetzt auch auf B\u00fchnen auf?<\/h2>\n<p>Ja. Jetzt studiere ich an der Musikhochschule, spiele Konzerte und habe ein relativ b\u00fcrgerliches Leben. Die Strassenmusik ist die Ausnahme. Jeden Sommer nehme ich mir zwei Monate, in denen ich auf der Strasse spiele, das ist immer noch ein Bed\u00fcrfnis von mir. Ich brauche das Reisen, und die Strassenmusik geh\u00f6rt f\u00fcr mich zum Reisen dazu. Jetzt fahre ich aber mit dem Zug und trampe nicht mehr, denn sonst m\u00fcsste ich f\u00fcr meine kleine Tochter Tosca ja immer den Kindersitz mitschleppen.<\/p>\n<div class=\"su-box su-box-style-default\" id=\"\" style=\"border-color:#000000;border-radius:3px;\"><div class=\"su-box-title\" style=\"background-color:#333333;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px\">Zur Person<\/div><div class=\"su-box-content su-u-clearfix su-u-trim\" style=\"border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px\">Ronja alias Sophie Putz wurde 1994 in Dachau (D) in der N\u00e4he von M\u00fcnchen geboren.<br \/>\nSie war Bundespreistr\u00e4gerin beim Musikwettbewerb <em>Jugend musiziert<\/em> und erhielt F\u00f6rderungen verschiedener Stiftungen. Ronja lebt mit ihrem Freund und der gemeinsamen Tochter Tosca (1) in der N\u00e4he von M\u00fcnchen, wo sie seit 2014 an der Musikhochschule Geige studiert.<\/div><\/div>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong><span class=\"credits\">Fotos: Gila Sonderwald, Mirjam Schmitz<\/span><\/strong><\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrN1U9J1QcA\" \/><input 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