{"id":6773,"date":"2017-05-10T00:08:20","date_gmt":"2017-05-09T22:08:20","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=6773\/"},"modified":"2017-10-03T10:21:59","modified_gmt":"2017-10-03T08:21:59","slug":"ein-hauch-journalismus-revolution-in-freiburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2017\/05\/ein-hauch-journalismus-revolution-in-freiburg\/","title":{"rendered":"Ein Hauch Journalismus-Revolution in Freiburg"},"content":{"rendered":"<h1>Project R ist seit wenigen Tagen Weltrekordhalter im Medien-Crowdfunding. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin und die Pr\u00e4sidentin der Schweizer Journalismus-Rebellion kamen am Montag, 8. Mai f\u00fcr eine Podiumsdiskussion an die Uni Freiburg. Spectrum war da und diskutierte mit.<\/h1>\n<p>Foto: zvg Project R<\/p>\n<p class=\"dropcap dropcap-borders\">Project R entsteht vor gut zwei Jahren in einem Wohnzimmer in Z\u00fcrich. Ein paar Sitzungen, einige schlaflose N\u00e4chte und tonnenweise Post-its sp\u00e4ter hat sich hinter der anf\u00e4nglichen Wohnzimmer-Idee ein zehnk\u00f6pfiges Team formiert: Journalistinnen und Journalisten, IT-Fachleute und Kommunikations- und Organisationsexperten. Ihr gemeinsames Ziel ist es, den Journalismus zu retten, die Demokratie zu st\u00e4rken. Ihr erstes Instrument: Die Republik, ein Online-Magazin, werbefrei, unabh\u00e4ngig und mit qualitativ hochwertigem Journalismus. Das momentan noch laufende Crowdfunding f\u00fcr ein Startkapital von 750&#8217;000 Franken wurde nach knapp zwei Wochen bereits mehr als verdreifacht. Dieser fulminante Start zeigt: Project R trifft den Nerv Vieler. Das Projekt st\u00f6sst auf enormes Interesse. Dennoch steckt es zum jetzigen Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen.<\/p>\n<h2>Erste wichtige H\u00fcrden<\/h2>\n<p>In diesem Zusammenhang lud die Fachschaft der Studierenden in Kommunikationswissenschaft und Medienforschung und Business Communication (MECOM) zwei Mitbegr\u00fcnderinnen der Republik nach Freiburg ein. Susanne Sugimoto ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Project R und Republik, Nadja Schnetzler die Pr\u00e4sidentin der Genossenschaft Project R.<\/p>\n<p>Vorneweg: Aus der kurzen Pr\u00e4sentation, in der die beiden das Projekt, die Organisation und die Leitideen nochmals vorstellen, wird klar: Das Projekt der Republik ist grossartig. Ein hochmotiviertes und gut qualifiziertes Team hat \u2013 zu Beginn g\u00e4nzlich unbezahlt und ohne jede Erfolgsgarantie \u2013 enorm viel Arbeit, Herzblut und Fachwissen in dieses Projekt gesteckt. Die Ausarbeitung der Idee, Strategien zur m\u00f6glichen organisationalen Umsetzung, Softwareentwicklung, Lancierung des Crowdfundings \u2013 all dies ist sehr ausgereift oder hat gar schon erste Bew\u00e4hrungsproben mit Bravur \u00fcberstanden.<\/p>\n<h2>Und jetzt?<\/h2>\n<p>Eigentlich geht es ja mit der Republik jetzt erst richtig los, denn erst seit wenigen Wochen gibt es sie wirklich. Bis am ersten Januar 2018 der erste Artikel publiziert wird, gilt es eine ganze Reihe grosser Herausforderungen zu meistern. Um diese drehte sich dann auch ein Grossteil der Podiumsdiskussion.<\/p>\n<p>So muss die Redaktion zus\u00e4tzlich zu den beiden an der Gr\u00fcndung beteiligten Journalisten mit neun weiteren erg\u00e4nzt werden. Wer n\u00e4mlich in Zukunft f\u00fcr die Recherchen, die Hintergrundartikel und den Qualit\u00e4tsjournalismus verantwortlich ist, weiss momentan noch niemand. Vorgesehen ist ein heterogenes Team verschiedener Nationalit\u00e4ten mit einem Gleichgewicht an Frauen und M\u00e4nnern. \u201eNat\u00fcrlich haben wir diverse Journalistinnen und Journalisten in unserem Umfeld, die sehr gerne Teil der Republik w\u00fcrden. Die Redaktion ist aber auf elf Stellen begrenzt und wir wollen eine gezielte Auswahl treffen.\u201c, sagt Susanne Sugimoto dazu. Bis im Oktober sollte die Redaktion dann komplett sein.<\/p>\n<h2>Inhalte und Abl\u00e4ufe \u2013 jetzt geht\u2019s ans Eingemachte<\/h2>\n<p>Genauso wie \u00fcber die Redaktion ist auch \u00fcber die genaue inhaltliche Umsetzung noch wenig bekannt. Unabh\u00e4ngig und von guter Qualit\u00e4t soll sie sein, so der Grundsatz. Nebst diesem gibt es einzig ein paar Eckpfeiler, die eine m\u00f6gliche inhaltliche Umsetzung der ambitionierten Grundidee ansatzweise erahnen lassen: Pro Tag sollen ein bis drei Artikel ver\u00f6ffentlicht werden. Republik will sich nicht um das t\u00e4gliche News-Gesch\u00e4ft, sondern um Hintergr\u00fcnde und um Recherchen k\u00fcmmern. In diesem Zusammenhang sollen pro Jahr vier grosse Recherchen mit einem Budget von ca. 60&#8217;000 Franken durchgef\u00fchrt werden und mit Datenjournalisten zusammengearbeitet werden. Es wird in den kommenden Monaten die wohl wichtigste Aufgabe sein, aus diesen einzelnen Punkten ein konkretes Konzept zur inhaltlichen Umsetzung, redaktionelle Richtlinien und Arbeitsabl\u00e4ufe zu entwickeln. Dass die genauere inhaltliche Umsetzung noch nicht weiter ist in der Entwicklung, zeigt sich auch im ein oder anderen Punkt der Podiumsdiskussion: Wie und nach welchen Kriterien eine Themenselektion gemacht wird oder wie man mit inhaltlichen Anpassungen einen R\u00fcckstand im Businessplan genau korrigieren will, k\u00f6nnen Sugimoto und Schnetzler zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten. Schnetzler fasst die grunds\u00e4tzlichen inhaltlichen Absichten folgendermassen zusammen: \u201eWir wollen nicht unbedingt den ersten, sondern viel lieber den letzten Artikel zu einem Thema schreiben.\u201c<\/p>\n<h2>Gefahren<\/h2>\n<p>Wie jedes Start-Up geht auch Project R das Risiko des Scheiterns ein. Man ist gezwungen, sich mit Worst-Case-Szenarien auseinanderzusetzen. Die Podiumsdiskussion am achten Mai in Freiburg zeigte: Sie tun dies auch. Der Start des Crowdfundings, der alle Erwartungen \u00fcbertroffen hat, l\u00f6st bei Sugimoto und Schnetzler zwar Euphorie, nicht aber \u00dcberheblichkeit oder \u00dcbermut aus: Trotz dieses Anfangs weichen die Verantwortlichen nicht vom urspr\u00fcnglichen Businessplan ab. Dieser sieht vor, dass bis zum Jahr 2022 die Republik 22&#8217;000 Abonnentinnen und Abonnenten hat und somit selbsttragend w\u00e4re. Schwankungen in der Anzahl verkaufter Abos sind dabei normal. Sugimoto rechnet beispielsweise mit einem R\u00fcckgang der Abonnemente um vierzig Prozent nach dem ersten Jahr. Das Kreieren einer dauerhaften, best\u00e4ndigen Community als Leserschaft entscheidet letztendlich \u00fcber Erfolg oder Misserfolg der Republik.<\/p>\n<p>Die vielleicht gr\u00f6sste Gefahr bildet die Erwartungen der Leserschaft. Man wird immer an vorg\u00e4ngig gebildeten Anspr\u00fcchen gemessen und daran sind schon so manche gescheitert. Die Erwartungen hier werden nicht nur vom Erfolg des Crowdfundings, sondern auch von der Republik selbst massiv in die H\u00f6he geschraubt. Man verspricht beispielsweise grosse Recherchen, Unabh\u00e4ngigkeit, Hintergrund, Qualit\u00e4t und hat dabei aber verh\u00e4ltnism\u00e4ssig wenig personelle Ressourcen. Dessen ist sich auch Nadja Schnetzler bewusst: \u201eWir wissen, dass wir jeden einzelnen Tag einen hervorragenden Job machen m\u00fcssen, um unser grosses Versprechen einhalten zu k\u00f6nnen.\u201c Sugimoto f\u00fcgt an: \u201eUm die inhaltliche Qualit\u00e4t zu sichern werden wir auch sicher externe Blattkritiken machen, etwa mit dem Reporterforum zusammenarbeiten und uns in unserem Schaffen mit der Wissenschaft spiegeln.\u201c<\/p>\n<h2>Weshalb eigentlich das Ganze?<\/h2>\n<p>Project R will eine Antwort auf eine journalistische Entwicklung der letzten Jahrzehnte liefern. Mit der Digitalisierung bricht das traditionelle Gesch\u00e4ftsmodell vieler Medien, insbesondere jenes der Printmedien, auseinander. Weil Medieninhalte im Netz vermehrt f\u00fcr alle gratis zug\u00e4nglich sind, sind wir immer weniger bereit, f\u00fcr Journalismus zu bezahlen. Ausserdem ist die zweite Einnahmequelle von Medien, die Werbewirtschaft, zum Erreichen ihres Zielpublikums l\u00e4ngst nicht mehr auf Journalismus angewiesen. Dies f\u00fchrt aus rein \u00f6konomischen Gr\u00fcnden zu Fusionen und zu Medienkonzentration. In der Schweiz werden aktuell rund achtzig Prozent der Pressetitel (Tageszeitungen, Zeitschriften und Magazine) von einem der drei grossen Verlage Tamedia, Ringier oder NZZ Mediengruppe publiziert. Um sich dennoch refinanzieren zu k\u00f6nnen, mussten in den vergangenen Jahren Alternativen her \u2013 gesponserte Artikel, das Aufkaufen von Kleinanzeigenportalen durch Medienh\u00e4user oder auch die \u00dcbernahme durch Investoren mit politischer Ausrichtung. Die publizistische Folge von Konzentration und alternativen Einnahmequellen ist eine geringere Medien- und Meinungsvielfalt, ein Mediensystem, in dem das wirtschaftliche \u00dcberleben dem unabh\u00e4ngigen Journalismus immer wieder vorgezogen wurde.<\/p>\n<h2>Nachhaltiger Kurswechsel<\/h2>\n<p>Project R will zeigen, dass Journalismus anders, frei von wirtschaftlichen oder politischen Partikularinteressen funktionieren kann. Journalismus soll wieder zu einer wirklichen vierten Gewalt werden, welche die Demokratie \u00fcberwacht, unabh\u00e4ngig und frei von jeglichen Interessen dar\u00fcber berichtet. Ein ambitioniertes Vorhaben, dem man als Konsumentin oder Konsument von echtem Qualit\u00e4tsjournalismus, als Journalistin oder als Journalist und als B\u00fcrgerin oder B\u00fcrger in einem demokratischen Land eigentlich nur bestes Gelingen w\u00fcnschen kann.<\/p>\n<p>F\u00fcr mehr Informationen oder um das Crowdfunding (l\u00e4uft noch bis Ende Mai) zu unterst\u00fctzen: <a href=\"https:\/\/www.republik.ch\">https:\/\/www.republik.ch<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input 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