{"id":7504,"date":"2017-10-30T11:00:12","date_gmt":"2017-10-30T10:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=7504"},"modified":"2017-10-30T17:05:35","modified_gmt":"2017-10-30T16:05:35","slug":"die-kalkulierte-rebellion-im-herzen-von-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2017\/10\/die-kalkulierte-rebellion-im-herzen-von-europa\/","title":{"rendered":"Die kalkulierte Rebellion im Herzen von Europa"},"content":{"rendered":"<h1>Das Referendum in Katalonien ist Ausdruck eines modernen Separatismus. Welche Herausforderungen bedeuten die Bestrebungen nach Eigenstaatlichkeit f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union?<\/h1>\n<p>Seit Jean Monnet auf den Ruinen des Zweiten Weltkrieges einen ausgefeilten Plan f\u00fcr die Schaffung einer Europ\u00e4ischen Gemeinschaft f\u00fcr Kohle und Stahl entwarf, erz\u00e4hlt das europ\u00e4ische Friedensprojekt eine Geschichte von dem Verzicht auf nationalstaatliche Souver\u00e4nit\u00e4t zugunsten europ\u00e4ischer Kooperation im gemeinsamen Interesse. Historiker bem\u00fchen oftmals die Dynamik eines geschichtstr\u00e4chtigen Momentums f\u00fcr europ\u00e4ische Zusammenarbeit w\u00e4hrend der Nachkriegszeit, um dem Europ\u00e4ischen Sonderweg Rechnung zu tragen. Das Zusammenspiel von B\u00fcrgerbeteiligung und F\u00f6deralismus, oftmals unter der Betrachtung des Schweizer Leitbildes, hat kontinuierlich die Relevanz von Binnengrenzen und das Bed\u00fcrfnis nach nationaler Selbstbestimmung zur\u00fcckgedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Dieses Narrativ der Europ\u00e4ischen Integration scheint im Zuge der Finanzkrise substanziell an Glaubw\u00fcrdigkeit verloren zu haben. Neben erstarktem Rechtspopulismus enth\u00fcllt sich zusehends die Schlagkraft nationaler Sezessionsbestrebungen gegen\u00fcber stagnierender Integration auf dem Europ\u00e4ischen Kontinent. Das letztlich gescheiterte Referendum \u00fcber die schottische Unabh\u00e4ngigkeit, die im ersten Artikel des Parteistatuts der <em>Nieuw-Vlaamse Alliantie<\/em> formulierte Selbstbestimmung der Republik Flandern und insbesondere die unbesonnen inszenierte Abstimmung zur katalanischen Abspaltung verk\u00f6rpern eine beispiellose Art von modernem Separatismus.<\/p>\n<p>Wie passen diese regionalen Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen in das Europ\u00e4ische Narrativ von nationalstaatlicher Zusammenarbeit?<\/p>\n<h2><strong>Politischer oder \u00d6konomischer Separatismus?<\/strong><\/h2>\n<p>Der Europ\u00e4ische Kontinent hat eine ausf\u00fchrliche Geschichte kriegerischer Konflikte um die territoriale Integrit\u00e4t und das Selbstbestimmungsrecht seiner V\u00f6lker. Getrieben von politischem Unmut, Ressentiment und einem Gef\u00fchl staatlicher \u00dcberlegenheit haben Separatisten Grenzen verschoben und Staaten proklamiert. Die immer wiederkehrende Betonung sozial-konstruierter Rivalit\u00e4ten zwischen benachbarten V\u00f6lkern zur Legitimation von separatistischen Motiven hatte bereits Sigmund Freud in seiner Theorie zum <em>Narzissmus der kleinen Differenzen<\/em> analysiert.<\/p>\n<p>Diese Rhetorik ist ebenso bei den heutigen Separatisten zu beobachten. So ist in Schottland von der Ablehnung des Westminster-Systems und der englischen Mentalit\u00e4t sowie der eigenst\u00e4ndigen schottischen Zivilgesellschaft zu lesen, w\u00e4hrend in Katalonien die Bewahrung der eigenen Kultur und Sprache t\u00e4glich hervorgehoben wird. Doch was unterscheidet den modernen Separatismus von den blutigen Auseinandersetzungen separatistischer Kr\u00e4fte w\u00e4hrend des irischen B\u00fcrgerkrieges oder den terroristischen Aktivit\u00e4ten der baskischen Untergrundorganisation ETA?<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der irische und auch der baskische Separatismus haupts\u00e4chlich von nationalistischen Bestrebungen gegen externe politische Unterdr\u00fcckung gepr\u00e4gt war, scheinen heutige Motive vielschichtiger und miteinander verflochten zu sein. H\u00f6rt man dem katalanischen Regionalminister f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten Raul Romeva oder der schottischen Ministerin Nicola Sturgeon von der <em>Scottish National Party <\/em>zu, gewinnt man den Eindruck, politische Unabh\u00e4ngigkeit sei vorwiegend eine wirtschaftliche Angelegenheit. In Katalonien erhofft man sich Vorteile im globalen Wettbewerb der Wirtschaftsregionen und Unabh\u00e4ngigkeit in steuerrechtlichen Fragen und auch in Flandern m\u00f6chte man lieber heute als morgen die Ausgleichszahlungen an die Wallonen unterbinden.<\/p>\n<h2><strong>\u00a0<\/strong><strong>Ein Pro-Europ\u00e4ischer Separatismus?<\/strong><\/h2>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Neben den angepriesenen wirtschaftlichen Vorteilen kontrastiert sich ein ungekanntes politisches Selbstverst\u00e4ndnis der Abspaltungsbef\u00fcrworter. Organisationen wie <em>Assemblea National<\/em> erkl\u00e4ren sich als freiheitlich-zivile Bewegungen, die f\u00fcr sich beanspruchen, in einem demokratischen und europ\u00e4ischen Geiste zu agieren. Hierbei werden europ\u00e4ische Grunds\u00e4tze wie das Subsidiarit\u00e4tsprinzip und Utopien von einem f\u00f6deralen Europa herangezogen, um der Idee von einem Europa der Regionen Nachdruck zu verleihen.<\/p>\n<p>Dieser gelebte europ\u00e4ische Patriotismus st\u00f6sst in Br\u00fcssel allerdings nicht unbedingt auf Begeisterung. Tats\u00e4chlich hat die Europ\u00e4ische Union die regionalen Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen scharf verurteilt und als vorrangig nationale Herausforderungen betitelt.<\/p>\n<p>Auch die internationale Presse prognostiziert nahezu einhellig einen Weg ins Chaos, welcher den Fortbestand der Europ\u00e4ischen Union gef\u00e4hrde, sollten die Separatisten Erfolg haben. Diese destruktiven Folgen w\u00e4ren dabei vor allem in den abgespaltenen Regionen zu sp\u00fcren. \u00d6konomen prognostizieren aufgrund des zwangsl\u00e4ufigen Austritts aus der Europ\u00e4ischen Wirtschafts- und W\u00e4hrungsunion einen signifikanten Einbruch der Wirtschaftskraft und eine Verdopplung der Arbeitslosigkeit.<\/p>\n<p>Wie soll also die Europ\u00e4ische Union mit den separatistischen Bestrebungen umgehen? Die Europ\u00e4ische Union steht zweifellos vor wegweisenden gesellschaftlichen Umbr\u00fcchen. Soziale und politische Unsicherheiten scheinen sich hierbei vermehrt in immer besser organisierten regionalen Bewegungen zu \u00e4ussern. Europaweite Proteste lassen allerdings nicht den \u00dcberdruss an einem europ\u00e4ischen Superstaat erkennen, sondern verlangen viel mehr den verl\u00e4sslichen Stabilit\u00e4tsrahmen der Union \u2013 trotz Ablehnung der nationalstaatlichen Zugeh\u00f6rigkeit. Dieses Paradox ist aufgrund der nationalstaatlichen Realit\u00e4t in Europa schwer zu erkl\u00e4ren. Der europ\u00e4ische Strukturausgleich zwischen den Staaten scheint keine Bedenken zu wecken, w\u00e4hrend man gegen die nationalen Ausgleichsmassnahmen rebelliert. Diese Forderungen muten egoistisch an und passen schlicht nicht in das Europ\u00e4ische Narrativ.<\/p>\n<p>Winston Churchill formulierte nach den Gr\u00e4ueltaten zweier Weltkriege seinen Wunsch nach Frieden, Sicherheit und Freiheit innerhalb der <em>Vereinigten Staaten von Europa. <\/em>Rund siebzig Jahre sp\u00e4ter ist die Europ\u00e4ische Union kein vereinigter Staatenbund, doch sie kann auf eine einzigartige Geschichte von Frieden und Wohlstand in einer Wertegemeinschaft von Nationalstaaten zur\u00fcckblicken. Es liegt nun an der Europ\u00e4ischen Union, das Momentum der gesellschaftlichen Umbr\u00fcche zu nutzen, um eine neue demokratische und integrative Dynamik auf dem Europ\u00e4ischen Kontinent zu entfalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Fotocredit: Flickr<\/strong><\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrN1U9J1QcA\" \/><input type=\"hidden\" 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