{"id":8248,"date":"2018-03-25T14:42:16","date_gmt":"2018-03-25T12:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=8248"},"modified":"2018-04-16T14:02:21","modified_gmt":"2018-04-16T12:02:21","slug":"8248","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/de\/2018\/03\/8248\/","title":{"rendered":"Was \u00c4ngste uns sagen"},"content":{"rendered":"<h1>Spectrum besucht die psychologische Beratungsstelle der Uni Freiburg und spricht mit Jean Ducotterd \u00fcber Krisen und deren Auswirkungen sowie Chancenpotential.<\/h1>\n<h2><strong>Jean Ducotterd, sie sind Psychologe bei der psychologischen Beratungsstelle an der Uni Freiburg. Wie lange arbeiten Sie hier schon und an wen darf man sich sonst noch wenden?<\/strong><\/h2>\n<p>Ich arbeite hier seit etwas mehr als f\u00fcnfzehn Jahren und wir, meine Kollegin Rita R\u00e4my und ich, betreuen Universit\u00e4tsangeh\u00f6rige, vor allem Studierende. Frau R\u00e4mys Muttersprache ist Deutsch beziehungsweise Schweizerdeutsch und meine ist Franz\u00f6sisch. Wir sprechen beide auch die jeweils andere Sprache und zus\u00e4tzlich Englisch, sodass unsere Beratungen m\u00f6glichst f\u00fcr alle zug\u00e4nglich sind. Zudem haben alle die M\u00f6glichkeit, sich entweder von einer Frau oder einem Mann betreuen zu lassen.<\/p>\n<h2><strong>Mit welchen Anliegen kommen die Studierenden und andere zu Ihnen?<\/strong><\/h2>\n<p>Wir teilen die Patienten und Patientinnen grob in drei Gruppen ein: Menschen, die im Studium Schwierigkeiten haben, etwa mit Arbeitstechniken, Lernstrategien oder Pr\u00fcfungsangst. Dann Leute, die mit Beziehungsschwierigkeiten zu uns kommen, Beziehung im Sinne von Partnerschaft, interfamili\u00e4re Beziehungen, Beziehungen mit Freunden, aber auch Beziehungen in der Wohngemeinschaft sowie Beziehungen von Studierenden mit den Dozierenden und den Professorinnen und Professoren. Und zuletzt Menschen, deren psychologische Gesundheit zu thematisieren ist. Bei der letzten Gruppe sind wir therapeutisch orientiert, bei den beiden ersteren bieten wir Beratungen oder sogenannte Coachings an. Im Schnitt werden wir etwa zu drei F\u00fcnfteln von Frauen und zu zwei F\u00fcnfteln von M\u00e4nnern besucht.<\/p>\n<h2><strong>Aus welchen Bereichen stammen die Patientinnen und Patienten?<\/strong><\/h2>\n<p>Ein grosser Teil unserer Besucherinnen und Besucher kommen aus den geisteswissenschaftlichen F\u00e4chern. Innerhalb der Geisteswissenschaft gibt es tendenziell einen h\u00f6heren Anteil aus der Psychologie und der Anthropologie. Ich denke, das ist ziemlich nat\u00fcrlich, da sich solche Menschen mehr mit sozialen und psychologischen Themen auseinandersetzen. Ganz allgemein lassen sich die Beratungssuchenden proportional zu den Anteilen Studierender in den verschiedenen F\u00e4chern vergleichen. Mehr Jurastudierende heisst mehr Patientinnen und Patienten aus diesem Bereich. Pro Jahr betreue ich zwischen hundert und 150 Patientinnen und Patienten und Frau R\u00e4my etwa nochmals so viele. Neunzig Prozent der Besucherinnen und Besucher sind Studierende und etwa zehn Prozent Doktorierende. Manchmal gibt es auch Professorinnen oder Professoren, die uns aufsuchen, oft nicht f\u00fcr eine spezifisch pers\u00f6nliche Beratung, sondern um sich Rat f\u00fcr die Teamf\u00fchrung zu holen \u2013 eine Supervision also. Sie haben Fragen dar\u00fcber, wie sie mit den Studierenden oder mit den Doktorierenden umgehen sollen.<\/p>\n<h2><strong>Wir wollen heute allgemein \u00fcber pers\u00f6nliche Krisen sprechen. Was ist eine Krise?<\/strong><\/h2>\n<p>Eine Krise ist ein Moment, in dem ein Mensch in seinem Innern v\u00f6llig unaufger\u00e4umt ist, es besteht ein Ungleichgewicht zwischen drei miteinander verkn\u00fcpften Bereichen: den Emotionen, der Rationalit\u00e4t und den Gef\u00fchlen. Es wird stark emotional oder stark rational betont reagiert, ohne dabei auf die Gef\u00fchle zu h\u00f6ren. Meist sind solche Krisen mit Stress verbunden. Die Stressoren, also die Faktoren, die Stress ausl\u00f6sen, sind etwa Leistungsdruck w\u00e4hrend des Studiums, Konflikte in sozialen Gruppen, Trennungen, Familienprobleme oder nat\u00fcrlich Gesundheitsprobleme wie psychiatrische Krankheiten.<\/p>\n<h2><strong>Also sollten wir Krisen ausweichen?<\/strong><\/h2>\n<p>Nein, Krisen haben eine Funktion, sie sind Entwicklungsmomente. Die Schwierigkeit f\u00fcr Studierende ist, dass sie Krisen oft alleine durchleben und bew\u00e4ltigen. Oft fehlt ihnen der R\u00fcckhalt, den sie in ihrer urspr\u00fcnglichen Umgebung im Elternhaus genossen. Kommt hinzu, dass die Menschen, an welche sich Studierende dann wenden, oft Gleichaltrige sind. Es fehlen Gespr\u00e4chspartner, die \u00c4hnliches bereits erlebt haben, die ihnen durch den Austausch eigener Erfahrungen helfen k\u00f6nnten.<\/p>\n<h2><strong>Oft dr\u00fccken sich Krisen durch \u00c4ngste aus. Wie k\u00f6nnen wir auf die Angst reagieren?<\/strong><\/h2>\n<p>\u00c4ngste sind nichts Schlechtes, sie sind Abwehrmechanismen, die einen Sinn haben und einen Zweck erf\u00fcllen. Aber gerade in einer Krise werden Gef\u00fchle so erlebt, als seien sie anormal. Wir m\u00f6chten ihnen entfliehen, sie meiden. Wir m\u00f6chten unsere Emotionen nicht konfrontieren. So geraten wir in ein defensives Verhalten und ziehen uns zur\u00fcck.<\/p>\n<h2><strong>K\u00f6nnen Sie ein Beispiel nennen?<\/strong><\/h2>\n<p>Ein Student, der zu mir kam, hatte Angst, seinen Eltern gegen\u00fcber zuzugeben, dass er durch eine Pr\u00fcfung gefallen war. Er verschob die Beichte, in der Hoffnung, bei der Wiederholung die Pr\u00fcfung zu bestehen und dann die ganze Geschichte erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen. Das ging jedoch schief, er fiel wieder durch und erhielt einen definitiven Fehlversuch, konnte also den Bachelor nicht abschliessen. Die Angst steigerte sich immer mehr und er mied schlussendlich die Eltern vollst\u00e4ndig, sprach gar nicht mehr mit ihnen. Der Student wusste nicht, wie er die Angst \u00fcberwinden k\u00f6nnte. Theoretisch ist es einfach, wir k\u00f6nnen bei einer Angst entscheiden, vor ihr zu fliehen oder die Konfrontation zu suchen. In diesem Fall w\u00e4re es wohl sinnvoll, die Kommunikation mit den Eltern weiterzuentwickeln und einen Weg zu suchen, \u00fcber die unangenehme Situation zu sprechen.<\/p>\n<h2><strong>Gibt es noch andere Symptome?<\/strong><\/h2>\n<p>Ich hatte bereits Patientinnen und Patienten hier, die bei ihrer \u201eFlucht\u201d vor den Gef\u00fchlen ein grosses Risiko eingingen, statt sich tats\u00e4chlich mit dem realen Problem auseinanderzusetzen. Patienten und Patientinnen, die deshalb t\u00e4glich den Sexualpartner wechselten. Andere fl\u00fcchten sich in eine Sucht \u2013 bei Studierenden ist es typischerweise die Spielsucht, damit meine ich Onlinegames oder \u00e4hnliches. Meist f\u00f6rdert die urspr\u00fcngliche Umgebung das spezifische Fluchtverhalten, also die Beschaffenheit im Elternhaus und was wir dort gelernt haben.<\/p>\n<h2><strong>Merken die Betroffenen, dass sie sich in einer Krise befinden?<\/strong><\/h2>\n<p>Absolut nicht. Erst dann, wenn die Krise so gewaltig ist, dass etwa Veranstaltungen an der Universit\u00e4t gemieden werden. Dann entstehen Probleme, die nicht mehr ignoriert werden k\u00f6nnen, weil die Studierenden durch die Pr\u00fcfung fallen.<\/p>\n<h2><strong>Die Krise wird erst dann bemerkt, wenn wir mit ihr im Leben konfrontiert werden?<\/strong><\/h2>\n<p>Oder wenn wir sehr intensiv leiden. Ich habe zum Beispiel viele Gespr\u00e4che mit Kollegen und Kolleginnen \u00fcber Ern\u00e4hrungsprobleme gef\u00fchrt. Viele Studierende, oft Frauen, die ein krankhaftes Essverhalten entwickeln, \u00e4ndern ihr Verhalten nicht, bis zu dem Punkt, an dem der Leidensdruck gross genug ist. Und das kann sehr weit gehen.<\/p>\n<h2><strong>Wie gelingt uns eine gesunde Konfrontation mit unserer Angst?<\/strong><\/h2>\n<p>Idealerweise in einer ersten Phase durch eine Analyse. Gespr\u00e4che mit anderen helfen uns, unsere Situation besser zu verstehen. Das banale Verst\u00e4ndnis reicht nicht aus. Wir lernen, was eine Emotion uns mitteilt. Angst sagt mir: Vorsicht, hier k\u00f6nnte etwas geschehen! Wenn wir verstehen, warum wir ein bestimmtes Gef\u00fchl erleben, gewinnen wir die M\u00f6glichkeit, eine Verhaltens\u00e4nderung anzusteuern und uns weiterzuentwickeln.<\/p>\n<h2><strong>Ist das der Weg aus einer Krise heraus?<\/strong><\/h2>\n<p>Ja, auch bei Trennungen. Hier ist die \u00fcberwiegende Emotion die Trauer. Die Betroffenen durchleben einen Trauer- beziehungsweise Abschiedsprozess. Auch vor der Trauer k\u00f6nnen wir fliehen, sie verdr\u00e4ngen und die Auseinandersetzung mit ihr meiden. Konfrontation ist nicht angenehm, doch sie geh\u00f6rt zum Prozess. Eine Trennung \u2013 etwa von den Eltern \u2013 ist mit Reibung verbunden, Gef\u00fchle wie Zorn und Wut sind typischerweise involviert.<\/p>\n<h2><strong>Wir konfrontieren Gef\u00fchle und investieren aktiv Zeit in die Krisenbew\u00e4ltigung.<\/strong><\/h2>\n<p>Manche entscheiden sich, eine Reise nach S\u00fcdamerika zu machen, anstatt eine Therapie in Angriff zu nehmen. Vielleicht w\u00e4re die Konfrontation mit den eigentlichen Problemen wertvoller.<\/p>\n<h2><strong>&#8230;was uns wom\u00f6glich zu Ihnen f\u00fchrt.<\/strong><\/h2>\n<p>(<em>Lacht) <\/em>Oder zu meiner Kollegin!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"su-box su-box-style-default\" id=\"\" style=\"border-color:#000000;border-radius:3px;\"><div class=\"su-box-title\" style=\"background-color:#333333;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px\"><\/div><div class=\"su-box-content su-u-clearfix su-u-trim\" style=\"border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px\">\n<p>Bis zu 300 Studierende und Doktorierende werden von Jean Ducotterd und Rita R\u00e4my bei der psychologischen Beratungsstelle betreut. Sie sind an der Route-Neuve 7A, 1700 Freiburg (Eingang rechts) zu finden. Mehr Informationen sind unter <a href=\"http:\/\/www.unifr.ch\/cpe\/de\/index.html\">http:\/\/www.unifr.ch\/cpe\/de\/index.html<\/a> erh\u00e4ltlich.<span data-ccp-props=\"{}\"><\/div><\/div><\/span><\/p>\n<h4 style=\"text-align: right;\">Text und Fotocredit: Michael Wiederkehr<\/h4>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrN1U9J1QcA\" \/><input type=\"hidden\" 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