{"id":1517,"date":"2014-12-06T09:21:23","date_gmt":"2014-12-06T09:21:23","guid":{"rendered":"http:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=1517"},"modified":"2021-05-09T14:40:42","modified_gmt":"2021-05-09T12:40:42","slug":"literatur-aus-der-fabrik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/2014\/12\/literatur-aus-der-fabrik\/","title":{"rendered":"Literatur aus der Fabrik"},"content":{"rendered":"<h3><b>Gesendet, gesehen, gewonnen &#8211; was mit einer WhatsApp-Konversation begonnen hat, endete in der Aula Magna als ein Siegertext des Literarturpreises der Universit\u00e4t Freiburg. Lisa Bieris Text, \u00fcber eine Studentin am Fliessband, begeisterte die Jury.<br \/>\n<\/b><\/h3>\n<p><strong>Von Nina Graf<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen der Diplomfeier der philosophischen Fakult\u00e4t, wurden die Gewinner des Literaturpreises der Universit\u00e4t Freiburg gek\u00fcrt. Der von Prof. Dr. Ralph M\u00fcller verliehene Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Dieses Jahr wurden insgesamt 46 Texte eingereicht und gleich vier davon ausgezeichnet. Die Einsendungen variierten stilistisch sehr. Von Kurzgeschichten, \u00fcber Gedichte, bis hin zu Romanen war ein breites Spektrum vertreten. Preistr\u00e4ger\/-innen sind Sophie Jaussi mit einem franz\u00f6sischen Beitrag, Julie Metta, die auf italienisch geschrieben hat und Alain Wider, der eine englische Kurzgeschichte verfasste.<\/p>\n<p><b>Literatur als Verarbeitung<\/b><\/p>\n<p>Die Gewinnerin des deutschsprachigen Preises ist Lisa Bieri mit ihrem Beitrag \u201eIn der Fabrik\u201c. Die Germanistik und Anglistik Studentin hat ihren siebenw\u00f6chigen Semesterferien Job, in einer D\u00e9colltage Fabrik, in eine literarische Reportage verwandelt. Sprachgewandt, pointiert und mit einer grossen Beobachtungsgabe schildert sie das Leben, die Arbeit und die Leute in der Fabrik.<\/p>\n<p>Die 21 J\u00e4hrige bezeichnet den Text als pers\u00f6nliche Verarbeitung des Erlebten in einer v\u00f6llig neuen Umgebung: \u201eNimm eine Studentin, setz sie in eine Fabrik und dann schau zu was passiert\u201c, so Lisa Bieri. Sie beschreibt das neue, befremdende Umfeld, Mitarbeiter, welche ganz anders sind, als die Freunde zuhause und die einzigartige Monotonie der Fliessbandarbeit. An ihrem Arbeitsort sei sie an ihre Grenzen gestossen, sagt Lisa. Anfangs war alles fremd und die Arbeit in der Fabrik stellte eine Herausforderung dar.\u00a0 Das Schreiben half ihr, die Beobachtungen und Gedanken, die sich im Laufe des Tages ansammelten, loszuwerden.<\/p>\n<p><b>Vom Smartphone auf Papier<\/b><\/p>\n<p>Der Bericht war urspr\u00fcnglich gar nicht f\u00fcr die grosse \u00d6ffentlichkeit gedacht. \u201eEs begann, als ich meinem Mitbewohner schrieb, wie der erste Tag im neuen Job verlief.\u201c Diesem gefiel was er las und so kam es, dass sie weiterschrieb. Tag f\u00fcr Tag schrieb sie ihre Gedanken und Beobachtungen \u00fcber das Geschehen in der Fabrik nieder und versendete diese an \u00a0Familie und Freunde. So endstand Schraube um Schraube, Kiste nach Kiste, Tag f\u00fcr Tag ihr Text. \u00a0Grosse \u00c4nderungen hat sie danach nicht mehr an der Fassung vorgenommen. Es blieb bei einer Mischung aus Reportage und Tagebucheintrag.<\/p>\n<p>Lisa hat schon immer geschrieben, bisher aber nur f\u00fcr sich selber. \u201eIn der Fabrik\u201c ist ihr erster Text, der es an die \u00d6ffentlichkeit geschafft hat. Die Teilnahme am Wettbewerb, bezeichnet die 21 J\u00e4hrige Solothurnerin als Mutprobe, zu der sie sich selbst herausgefordert hat. Die Jury nennt den unpr\u00e4tenti\u00f6sen Stil Bieris` als Grund f\u00fcr ihren Erfolg beim Wettbewerb. Der Text zeichne sich durch ihre aufrichtige und intensive Selbsterfahrung aus.<\/p>\n<p><b>\u00a0Eine bekannte Erfahrung auf den Punkt gebracht<\/b><\/p>\n<p>Lisa Bieri beschreibt etwas, dass den meisten Studenten nur allzu vertraut ist: Eine Arbeit, die man des Geldes wegen annimmt und keine grossen Erwartungen daran hat. Doch pl\u00f6tzlich und unerwartet, sieht man sich Herausforderungen gegen\u00fcber gestellt, die einem pers\u00f6nliche Grenzen aufzeigen.<\/p>\n<p>Die Beschreibung dieses Zustandes gelingt Lisa auf eine eindrucksvolle Art und Weise. Mit viel Liebe zum Detail und der exakten Beschreibung, werden Menschen, Arbeitsschritte und das unerbittliche Drehen des eigenen Gedankenkarussell beschrieben, ohne einmal boshaft oder herabsetzend zu wirken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier einige Textausschnitte aus Lisa Bieri`s \u201eIn der Fabrik- eine literarische Verarbeitung meiner Zeit als B\u00fcezerin\u201c:<ins cite=\"mailto:Simone\" datetime=\"2014-12-04T10:28\"><\/ins><\/p>\n<p><b>Tag 1 <\/b><\/p>\n<p>Da bin ich jetzt also, in der Fabrik, eine tempor\u00e4re \u201eB\u00fcezerin\u201c. Fast zwei Monate lange gehe ich \u201eb\u00fcglen\u201c, geh\u00f6re zu den blue-collar workers dieser Welt. Ich lande in der Sichtkontrolle und werde auf die Suche nach Graten und Sp\u00e4nen geschickt. Meine Aufgabe besteht darin zu kontrollieren, ob alle f\u00fcnf L\u00f6cher eines Metall-Teils frei sind. Kistenweise. Stundenlang. Komme mir vor wie Aschenputtel. Die guten ins T\u00f6pfchen, die schlechten ins Kr\u00f6pfchen.<\/p>\n<p><b>Tag 5 <\/b><\/p>\n<p>Die scheue Ann\u00e4herung der Arbeiterinnen an die Studentin. Oder die scheue Ann\u00e4herung der Studentin an die Arbeiterinnen. Ich brauche ein bisschen um zu merken, dass es nicht Arroganz ist, sondern Unsicherheit, die die Arbeiterinnen davon abh\u00e4lt, mit mir ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Roger Federer und seine Zwillinge schaffen es, das Eis zu brechen. Ein dankbares Thema. Wir haben einen gemeinsamen Nenner gefunden. Die Stimmung wird sofort gel\u00f6ster. Auch die K\u00f6nigsh\u00e4user Europas sind ein gutes Gespr\u00e4chsthema. Und die Schweizer Fernsehmoderatoren. Es ist ein bisschen wie mit meiner Grossmutter.<\/p>\n<p><b>Tag 10 <\/b><\/p>\n<p>Der verzweifelte Versuch, das Gedankenkarussell zu stoppen. Jede Bewegung, die ich nicht machen kann, scheinen meine Gedanken doppelt und dreifach zu machen. Sie lassen sich nicht b\u00e4ndigen. Je mehr ich es versuche, desto mehr scheinen sie sich dagegen zu wehren. Sie kreisen, springen und h\u00fcpfen unerm\u00fcdlich von einem Ort zum anderen.<\/p>\n<p><b>Tag 11 <\/b><\/p>\n<p>Heute bin ich sozusagen bef\u00f6rdert worden. Ich bin jetzt Alleinherrscherin \u00fcber Millionen von ich-kann-mir-den-Namen-einfach-nicht-merken-Teile. Ich weiss noch nicht, ob ich mich dar\u00fcber freuen soll. Ob wir wohl Freunde werden oder ob das Teil merkt, dass ich mir nicht einmal seinen Namen merken kann?<\/p>\n<p><b>Tag 15 <\/b><\/p>\n<p>Verlagerung des Gewichts nach links. Verlagerung des Gewichts nach rechts. Aufstehen. Zur Toilette gehen. Dieser Gang wird zum abwechslungsreichsten Teil des Tages. Viel zu schnell ist man zur\u00fcck auf dem Platz. Das Spiel beginnt von vorne.<\/p>\n<p><b>Tag 22 <\/b><\/p>\n<p>Wie es in der Fabrik riecht? Es riecht nach \u00d6l, nach abgestandenem Zigarettenrauch, nach kaltem Schweiss, nach Mikrowellenessen, nach verpassten Chancen und ungelebten M\u00f6glichkeiten. Ich atme tief durch und trete ein in die Fabrikwelt. Mit den \u00dcberkleidern streife ich mir mein \u201eB\u00fcezer-Ich\u201c \u00fcber, das sich \u00fcber solche Dinge keine Gedanken zu machen hat.<\/p>\n<p><b>Tag 31 <\/b><\/p>\n<p>Der Ger\u00e4uschteppich der Fabrik legt sich \u00fcber meine Gedankenwelt. Das leise Pl\u00e4tschern des Radios im Hintergrund. Das regelm\u00e4ssige Rattern und Knattern der Maschinen. Das<\/p>\n<p>konzentrierte Atmen der Arbeiterin neben mir. Das Surren der Neonr\u00f6hre. Ab und zu ein Lachen. Und unter all dem das fortlaufende tonlose Drehen meiner Gedanken.<\/p>\n<p><b>Tag 34 <\/b><\/p>\n<p>Manchmal gelingt es mir, die Frage nach dem Sinn meiner momentanen T\u00e4tigkeit etwas in den Hintergrund zu schieben. Dann gibt es nur noch die Teile und mich und es kann sogar vorkommen, dass mich ein Hauch von Zufriedenheit streift und ich das Gef\u00fchl habe, mich im Einklang mit der Welt zu befinden. Die Teile fluchen nicht, br\u00fcllen nicht, l\u00e4stern nicht, st\u00f6hnen nicht, jammern nicht, motzen nicht; sie sind einfach nur da. Und ich auch.<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrNBQA=\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" value=\"Cy5ITS4pKs0FAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogValueEncoding\" value=\"gzdeflate base64\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogDocHeader\" value=\"AwA=\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogDocSize\" value=\"MzI0qDCyNAcA\" \/><input 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