{"id":1845,"date":"2015-05-13T15:20:17","date_gmt":"2015-05-13T15:20:17","guid":{"rendered":"http:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=1845"},"modified":"2021-05-09T14:46:15","modified_gmt":"2021-05-09T12:46:15","slug":"riga-die-perle-des-baltikums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/2015\/05\/riga-die-perle-des-baltikums\/","title":{"rendered":"Riga \u2013 die Perle des Baltikums"},"content":{"rendered":"<h2>Nicht ohne Grund war Riga Kulturhauptstadt Europas 2014. Die baltische Metropole am Fluss Daugava wird untersch\u00e4tzt. Sie ist abwechslungsreich, voller Kultur und wundersch\u00f6ner Architektur. Perfekt, um einige Tage abzuschalten und das Leben einfach zu geniessen. Get on board!<\/h2>\n<p>von Vinzenz van den Berg<\/p>\n<p>Bevor ich meine Reise in die Hauptstadt Lettlands antrat, wurde ich h\u00e4ufig gefragt, wie ich darauf gekommen sei und was mich dorthin ziehe. Ehrlich gesagt wusste ich das im Voraus auch nicht genau. Seit meine Mutter &#8211; ein Riesenfan von Henning Mankells Kommissar Kurt Wallander &#8211; <i>Hunde von Riga<\/i> gelesen hatte, wollte sie die Stadt besuchen. Dies und die Tatsache, dass die Swiss ab diesem Fr\u00fchling die lettische Hauptstadt direkt anfliegt, waren Grund genug, diesen Trip mit der Familie anzutreten.<\/p>\n<p><b>\u00dcber touristische Bustouren, tolles Essen und nette Menschen<\/b><\/p>\n<p>Wenn ich von Riga erz\u00e4hle, kommen folgende Dinge als erstes in den Sinn: extrem freundliche Menschen mit guten Englischkenntnissen, eine mit Geschichte vollgepackte Altstadt, coole Restaurants und Caf\u00e9s, wirklich extrem guter Kaffee und laut meiner Schwester eher schlechte M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine Shoppingtour. Aber eines nach dem anderem.<\/p>\n<p>Als wir am Karsamstagabend kurz vor 21.00 Uhr landeten, blieb vom ersten Abend nicht viel \u00fcbrig. Also nahmen wir &#8211; nachdem wir zuerst falsche Bustickets gekauft hatten &#8211; ein Taxi zu unserem Hotel. Wir gastierten im Hotel Albert direkt im Herzen von Rigas Jugendstilquartier etwas ausserhalb der Altstadt. Riga ist f\u00fcr den deutschen Jugendstil weltweit ber\u00fchmt und hat es 1997 wegen der hohen Konzentration an Jugendstilarchitektur sogar auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geschafft. In der hauseigenen Rooftop-Bar genehmigten wir uns unsere ersten Drinks, bevor wir zu Bett gingen.<\/p>\n<p>Am Ostersonntag machten wir uns auf, die Stadt zu erkunden. Die Temperaturen waren mit zirka 5 Grad nicht gerade angenehm f\u00fcr einen Stadtbummel, aber wie man so sch\u00f6n sagt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Riga ist eine Stadt, die man sehr gut zu Fuss begehen kann. Alles ist sehr kompakt und dicht beieinander. Auf dem Weg in die Altstadt hatten wir schon die erste Begegnung mit einem \u00e4usserst zuvorkommenden \u2013 und von Samstagabend noch ein wenig beduselten \u2013 Letten. Hatte er uns zuerst einfach nach Wechselgeld f\u00fcr ein Busticket gefragt, erz\u00e4hlte er uns schnell von den Besten Orten der Stadt und wo man unbedingt hingehen sollte. Wie es mit jemandem, der am Sonntagmorgen noch von Samstagnacht umherzieht, halt so ist, hatte das Gespr\u00e4ch beinahe kein Ende. Er wollte uns so viel erz\u00e4hlen und hatte so viele Tipps, die aber wirklich gut waren.<\/p>\n<p>Unser erstes Ziel war sehr touristisch. Wir entschieden uns, eine Sightseeing Bustour zu machen, um die Stadt erst einmal kennen zu lernen. Die Tour ist kurz gehalten, dauert ungef\u00e4hr eine Stunde, man sieht die wichtigsten Punkte der Stadt und erh\u00e4lt interessante Infos. Etwa auch \u00fcber die Geschichte Rigas. Gegr\u00fcndet wurde die Stadt 1201 vom deutschen Bischof Albert und stieg schnell zu einer wichtigen deutschen Handelsstadt und Sitz eines Erzbischofs auf. Danach gab es einige Machtwechsel, w\u00e4hrend welchen Riga einige Zeit zu Polen und lange Zeit zu Schweden geh\u00f6rte. Fun Fact: In dieser Zeit galt Riga zeitweise sogar als gr\u00f6sste Stadt Schwedens! Heute ist Riga mit mehr als einer Million Einwohnern im Metropolitanraum der gr\u00f6sste Ballungsraum im Baltikum und kulturelles wie auch wirtschaftliches Zentrum Lettlands.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Bustour kann man an jeder Haltestelle aussteigen und einen der n\u00e4chsten Busse nehmen. Nach der Tour entdeckten wir ein kleines, nettes Caf\u00e9, das stilvoll eingerichtet war und erlebten eine weitere \u00dcberraschung: In Riga gibt es ausgezeichnet guten Kaffee. Ich dachte, dass sei ein Zufall und dieses Caf\u00e9 eine Ausnahme, wurde in den n\u00e4chsten Tagen aber Besserem belehrt. Die Letten scheinen eine gewisse Affinit\u00e4t f\u00fcr Italien zu haben. Der gute Kaffee und kleine, authentische italienische Restaurants sind \u00fcber die ganze Stadt verteilt.<\/p>\n<p><b>Auf den Spuren Wallanders<\/b><\/p>\n<p>Unser zweiter Tag f\u00fchrte uns auf die Spuren von Wallander, dem Kommissar aus Henning Mankells Krimireihe. In seinem zweiten Fall, den ihn nach Riga f\u00fchrte, trieb er vor allem in der Neustadt umher &#8211; zwischen seiner Residenz, dem Hotel Latvija und der Alten Gertruden-Kirche. Beide Geb\u00e4ude liegen dicht beieinander, so dass wir auch hierhin vom Hotel her gem\u00fctlich spazieren konnten. Die Alte Gertruden-Kirche ist eine imposante Kirche ausserhalb der alten Stadtmauer, die gebaut wurde, um Reisenden, die fr\u00fcher nach Schliessung der Stadttore noch einen Ort zum beten suchten, Obdach zu bieten. Das Hotel Latvija ist eines der h\u00f6chsten Geb\u00e4ude der Stadt und beinhaltet ebenfalls eine Rooftop-Bar im 26. Geschoss. Im Gegensatz zu unserer im 14. Stock des Albert-Hotel, hat man hier schon den besseren Ausblick \u00fcber die Stadt. Der Sonnenuntergang mit Blick \u00fcber die ganze Stadt und die Daugava ist atemberaubend. Zudem ist der Zugang &#8211; im Gegensatz zur Besteigung einer der vielen Kirchent\u00fcrme der Stadt &#8211; gratis, die Cocktails preisg\u00fcnstig und gef\u00e4hrlich gut. Die Wallander-Schaupl\u00e4tze haben nat\u00fcrlich am meisten meine Mutter gefreut und es sei wirklich alles so, wie Mankell es in seinen B\u00fcchern schreibt. Sogar der Kiosk in der Lobby vom Hotel Latvija, in dem Kurt Wallander seine Morgenzeitung zu kaufen pflegte, war genau dort, wo er hingeh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Nach unserer literarischen Exkursion begaben wir uns in die Tiefen der Altstadt und genossen den Anblick der unterschiedlichen Architektur und der vielen Kirchen. Der Dom von Riga, die Petrikirche, die Jacobikirche, die allesamt in der Altstadt liegen, sowie die Christi-Geburtskirche mit ihren f\u00fcnf goldenen Kuppeln direkt vor dem Hotel Latvija, waren definitiv am eindr\u00fccklichsten. Die historischen Einfl\u00fcsse der \u00fcber 800-j\u00e4hrigen Geschichte der Stadt sind deutlich in der Kulisse der Altstadt verankert. W\u00e4hrend unseres Bummels hielten wir hie und da wieder an um Fotos zu machen, einen Kaffee zu trinken und sp\u00e4ter mit dem Ap\u00e9ro zu beginnen. Die Pl\u00e4tze in der Altstadt zeigen, dass die Sommermonate draussen verbracht werden. \u00dcberall gibt es grosse Terrassen, die einladen, die Sonne und einen Ap\u00e9ro zu geniessen. Ap\u00e9roplatten passend zu Wein oder Bier, verschiedene H\u00e4ppchen zum teilen und hauseigen gebrautes Bier sind an vielen Orten anzutreffen und von Knoblibrot und Oliven \u00fcber Bruschetta bis hin zu Chicken Wings kann man alles haben &#8211; ein wahrer Gaumenschmaus.<\/p>\n<p><b>Russisches Erbe und lettische Essenskultur<\/b><\/p>\n<p>Der dritte Tag f\u00fchrte uns in die Moskauer Vorstadt. Bereits im Voraus buchten wir eine Food-Tasting-Tour im Zentralmarkt \u2013 durchgef\u00fchrt von einem Unternehmen mit dem passenden Namen E.A.T. Riga. Was wir im Voraus nicht wussten: Dies sollte eine Privattour werden. Umso besser f\u00fcr uns. Unser Guide James war ein junger Mann aus dem S\u00fcden Lettlands mit einem unendlich scheinenden geschichtlichen Wissen \u00fcber die Stadt. Gemeinsam mit ihm spazierten wir zuerst von der Altstadt in die Moskauer Vorstadt. Wir hielten an historisch interessanten Pl\u00e4tzen und er erz\u00e4hlte uns zum Beispiel, wie der Markt mehrere Male verschoben und neu gebaut wurde, da er immer wieder zu gross wurde oder woher die Moskauer Vorstadt ihren Namen erhielt. Hier startet die <i>Maskavas iela <\/i>(Moskauerstrasse), die nach Moskau f\u00fchrt und fr\u00fcher vor allem von Russen bewohnt war. In der Zeit der russichen Herrschaft, welche von Anfang des 18. Jahrhunderts bis zur Unabh\u00e4ngigkeit im Jahre 1991 fast durchgehend anhielt, wurden tausende Letten deportiert und andere Leute aus der UdSSR str\u00f6mten im Gegenzug nach Riga. Die Russen versuchten so, die Letten zur Minderheit in ihrem eigenen Land zu machen. Die Moskauer Vorstadt zeichnet sich durch die vielen Holzbauten aus. Fr\u00fcher war es untersagt, ausserhalb der Stadtmauern mit Stein zu bauen. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden war nur Holz zul\u00e4ssig, damit man im Notfall die Stadt schnell niederbrennen konnte. So wie es gemacht wurde, als man dachte, Napoleon laufe in Riga ein. Auf seinem Weg nach Moskau ist er aber 50km neben Riga durchgezogen. Leider hatte man den Grossteil der Holzbauten aber schon in Brand gesteckt.<\/p>\n<p>Ebenfalls in der Moskauer Vorstadt ist das Hochhaus der Akademie der Wissenschaften, das im Auftrag von Stalin erbaut wurde. Im Stile der sieben Schwestern von Moskau wurden in der ganzen Sowjetunion Hochh\u00e4user gebaut. Damit sollte die Verbundenheit zu Moskau symbolisiert werden. Die Tour durch die Moskauer Vorstadt endete am Rigaer Zentralmarkt, durch den wir mit unserem Guide bummelten. Der Zentralmarkt ist auch heute noch der Ort, an dem die Leute ihre Wocheneink\u00e4ufe t\u00e4tigen. W\u00e4hrend dem wir Schweinsk\u00f6pfe, Rindszungen, ger\u00e4ucherte wie auch frische Fische, Geb\u00e4ck, Bernsteinschmuck, Kleider und anderes begutachteten, kaufte unser Begleiter James fleissig ein. Am Ende der Tour durch den Markt, picknickten wir gemeinsam und probierten die lettischen Spezialit\u00e4ten. Unter anderem gab es R\u00e4ucherwurst, -k\u00e4se und -fleisch zum Probieren. Ebenfalls kosteten wir frische Gew\u00fcrzgurken, die nur einige Tage im Essig eingelegt sind und innen darum noch wie Salatgurken schmecken oder Birkensaft, der oft im Fr\u00fchling getrunken wird. So nahm ein kulinarisches, wie auch geschichtlich sehr interessantes Erlebnis sein Ende.<\/p>\n<p>Unseren letzten beide Tage verbrachten wir mit einer Reise in den nahe gelegenen K\u00fcsten- und Kurort J\u016brmala<b> <\/b>und in der Altstadt, wo wir noch einmal durch die Gassen, P\u00e4rkchen und \u00fcber die Pl\u00e4tze schlenderten, Kaffee tranken und Souvenirs kauften. Bei einem letzten Bier und Ap\u00e9ro verabschiedeten wir uns dann von der Perle an der Ostsee und machten uns am sp\u00e4ten Nachmittag auf zum Flughafen. Nach unserem Trip nach Riga kann ich ein definitives Fazit ziehen: ob jung oder alt, Kulturbanause oder Historikfreak, Familie, P\u00e4rchen oder Freunde \u2013 Riga ist bestimmt eine Reise wert und bietet jedem etwas, der einige Tage abschalten und das Leben geniessen will!<\/p>\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogPosts\" value=\"MwQA\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogUrl\" value=\"yygpKSi20tcvLilNSc0r0SvNy0wr0kvO0C8uSE0uKSrNBQA=\" \/><input type=\"hidden\" name=\"blogName\" 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