{"id":2223,"date":"2015-09-11T18:47:33","date_gmt":"2015-09-11T18:47:33","guid":{"rendered":"http:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/?p=2223"},"modified":"2021-05-09T14:49:48","modified_gmt":"2021-05-09T12:49:48","slug":"bilingual-wer-findet-nach-der-uni-einen-job","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/2015\/09\/bilingual-wer-findet-nach-der-uni-einen-job\/","title":{"rendered":"Bilingual |\u00a0Wer findet nach der Uni einen Job?"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Was erwartet uns nach dem Studium? Stereotypen zufolge landen die Philosophen bei McDonald\u2019s und die Mediziner in einem Schloss. Aber ist es wirklich so einfach?<\/strong><\/h2>\n<div class=\"row\">\n[col size=\u00a0\u00bb6&Prime;]\n<h4><strong>Die wahren Ungleichheiten\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/h4>\n<p>Die Daten von 2013 des Bundesamts f\u00fcr Statistik (BFS) geben einen detaillierten \u00dcberblick dar\u00fcber, was aus Studierenden der verschiedenen Bereichen jeweils ein Jahr nach Studienabschluss geworden ist. Bei jenen mit einem Masterabschluss liegt die Arbeitslosenrate total bei 3,9% und damit \u00fcber der momentanen Arbeitslosenrate der Gesamtbev\u00f6lkerung, die bei 3,0% liegt.<\/p>\n<p>Diese Daten scheinen zu zeigen, dass die Universit\u00e4t kein privilegiertes Mittel ist, um einen Job zu finden \u2013 oder keines mehr.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz haben Studierende von verschiedenen Fakult\u00e4ten nicht die gleichen Zukunftsperspektiven. Ein Student der Sozialwissenschaften hat nach seinem Master ein doppelt so hohes Risiko, arbeitslos zu werden, als ein Student mit einem Master in technischen Wissenschaften (wie z. B. Elektrotechnik). Beg\u00fcnstigen also gewisse Studieng\u00e4nge wirklich die Chance auf eine zuk\u00fcnftige Anstellung?<\/p>\n<h4><strong>Die Qualit\u00e4t der Anstellung<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/h4>\n<p>Aber nicht nur die Arbeitslosenstatistik soll beachtet werden. Es z\u00e4hlt nicht nur, wie viele Studienabg\u00e4nger eine Stelle finden, sondern auch, wie gut die gefundenen Stellen sind.<\/p>\n<p>Viele junge Arbeitskr\u00e4fte finden nur Praktika, tempor\u00e4re oder Teilzeitstellen. Die meisten abgehenden Jus-Studierenden finden sich ein Jahr nach Abschluss in einem Praktikum wieder, w\u00e4hrend die meisten anderen Studienabg\u00e4nger eine feste Stelle gefunden haben.<\/p>\n<p>Aber diese Stellen bauen nicht immer sinnvoll auf dem Studium auf, das Erlernte kann oft nicht angewendet werden. Kein Wunder sind 50% aller Sozialwissenschaftler der Meinung, dass das Studium sie kaum auf die Arbeitswelt vorbereitet. 25% der Sozialwissenschaftler sind \u00fcberqualifiziert und arbeiten in einem Job, der kein Studium voraussetzt. Bei Jus- oder Medizinstudierenden ist dies nicht der Fall.<\/p>\n<h4><strong>Verl\u00e4sslichere Zahlen: 5 Jahre sp\u00e4ter<\/strong><\/h4>\n<p>Die Daten des BFS scheinen wohlbekannte Stereotype zu st\u00e4rken. Aber ist die Situation der Studierenden nur ein Jahr nach ihrem Abschluss wirklich repr\u00e4sentativ? Eine zweite Studie, die Abg\u00e4nger l\u00e4nger begleitet hat, widerspricht den genannten Resultaten. Sie zeigt, dass die Arbeitslosenrate in den ersten f\u00fcnf Jahren nach dem Studium deutlich abnimmt. Im Allgemeinen sinkt die Arbeitslosenrate auf das Durchschnittsniveau in der Bev\u00f6lkerung. Dies unabh\u00e4ngig von der Fakult\u00e4t, eingeschlossen auch mit einem Doktorat abschliessende Studierende. Ausgenommen sind Naturwissenschaftler.<\/p>\n[quote text_size=\u00a0\u00bbsmall\u00a0\u00bb]\n<p>Und in Freiburg ? (Quelle : BFS)<br \/>\n\u2022 Arbeitslosenrate ein Jahr nach dem Master :<br \/>\no Sozialwissenschaften : 1.4%<br \/>\no Rechtswissenschaft: 4.4%<br \/>\no Wirtschaftswissenschaften : 5.8%<br \/>\n\u2022 Anstellungsrate verbessert sich in den ersten 5 Jahren<br \/>\n\u2022 80% unbefristet Festanstellungen 5 Jahre nach Abschluss<\/p>\n[\/quote]\n<h4><strong>Hilft eine Ansammlung von Diplomen?<\/strong><\/h4>\n<p>Ist die Eingliederung in die Arbeitswelt wegen der Studienwahl so schwierig? Gem\u00e4ss den befragten Personen ist dies nicht der Fall. Im Jahr 2006 sagten die Befragten, dass das Problem eher bei der mangelnden Arbeitserfahrung liegen als bei der Studienwahl.<\/p>\n<p>Ein Weg, um das Fehlen von Berufserfahrung zu kompensieren, k\u00f6nnte der Erwerb von weiterf\u00fchrenden Diplomen sein. F\u00fcr diesen braucht es jedoch die n\u00f6tigen finanziellen Mittel und gen\u00fcgend Zeit. Aber auch ein h\u00f6herer Abschluss l\u00f6st nicht alle Probleme: Die Zahl von \u00fcberqualifizierten Arbeitskr\u00e4ften bleibt dennoch hoch. Auch f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter sind 15% aller ehemaligen Studierenden f\u00fcr ihren Beruf \u00fcberqualifiziert.<\/p>\n<h4><strong>In Richtung Verbesserung<\/strong><\/h4>\n<p>Doch es gibt keinen Grund, die Universit\u00e4t frustriert zu verlassen. Denn bei den Befragten in Freiburg ist das Problem der \u00dcberbesch\u00e4ftigung gr\u00f6sser als das der Unterbesch\u00e4ftigung.<\/p>\n<p>Seit 2003 ist die Anzahl von Praktikanten und Assistenten ein Jahr nach Abschluss des Masters gesunken, daf\u00fcr haben Festanstellungen zugenommen. Zusammenfassend ist es schwierig, eine solch komplexe Situation auf einen Nenner zu bringen. Die Unterschiede zwischen den Universit\u00e4ten, Fakult\u00e4ten und Studierenden beeinflussen die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zus\u00e4tzlich. Zum Schluss bleibt die Frage: Sind wir bereit, uns dem zu stellen, was in der Arbeitswelt auf uns wartet?<\/p>\n[\/col]\n<h4>[col size=\u00a0\u00bb6&Prime;]\n<strong>Qui trouvera un job apr\u00e8s l\u2019uni ?<\/strong><\/h4>\n<p>Quels d\u00e9bouch\u00e9s apr\u00e8s nos \u00e9tudes ? Selon les st\u00e9r\u00e9otypes, les philosophes seraient au McDo et les m\u00e9decins au ch\u00e2teau. Est-ce vraiment si simple ?<\/p>\n<h4><strong>De vraies disparit\u00e9s<\/strong><\/h4>\n<p>Les donn\u00e9es de l\u2019Office F\u00e9d\u00e9ral des Statistiques (OFS) de 2013 offrent une vue d\u00e9taill\u00e9e sur les \u00e9tudiants de tous niveaux, un an apr\u00e8s l\u2019obtention de leur dipl\u00f4me.<br \/>\nPour ceux-ci, apr\u00e8s le Master, le taux de ch\u00f4mage \u00e9tait de 3,9%, soit au dessus des 3,0% de la population g\u00e9n\u00e9rale de l\u2019\u00e9poque. Ces donn\u00e9es semblent donc soutenir l\u2019id\u00e9e que l\u2019Universit\u00e9 n\u2019est pas ou plus un moyen \u00e0 privil\u00e9gier pour trouver un emploi. N\u00e9anmoins, deux \u00e9tudiants de facult\u00e9s diff\u00e9rentes ne poss\u00e8dent pas les m\u00eames chances pour leur futur. Un \u00e9tudiant en sciences humaines et sociales (SHS) affrontera en effet un taux d\u2019inactivit\u00e9 deux fois plus \u00e9lev\u00e9 apr\u00e8s son master qu\u2019un \u00e9tudiant en sciences techniques. Certaines voies seraient-elles vraiment plus propices \u00e0 l\u2019emploi ?<\/p>\n<h4><strong>Qualit\u00e9 de l\u2019emploi<\/strong><\/h4>\n<p>La statistique du ch\u00f4mage n\u2019est pas la seule \u00e0 prendre en compte. Outre l\u2019aspect quantitatif, la qualit\u00e9 du contrat d\u00e9croch\u00e9 a son importance. Stages, emplois \u00e0 dur\u00e9e d\u00e9termin\u00e9e, pourcentages trop faibles, tout cela est bien entendu le lot des jeunes actifs. Les dipl\u00f4m\u00e9s de droit \u00e9taient \u00e0 majorit\u00e9 en stage, un an apr\u00e8s la fin de leurs \u00e9tudes, alors que la plupart des autres anciens \u00e9tudiants avaient trouv\u00e9 un poste d\u2019employ\u00e9.<br \/>\nMais ces professions n\u2019offrent pas toujours la possibilit\u00e9 d\u2019utiliser les comp\u00e9tences universitaires. En effet, pr\u00e8s d\u2019un \u00e9tudiant de SHS sur deux qualifie son poste comme en faible ou moyenne ad\u00e9quation avec ses acquis de formation. Pour ceux-ci, un poste sur quatre ne n\u00e9cessite m\u00eame pas de titre universitaire. Une situation inconnue des \u00e9tudiants en droit ou en m\u00e9decine.<\/p>\n<h4><strong>Les vrais chiffres : 5 ans plus tard<\/strong><\/h4>\n<p>Ces donn\u00e9es de l\u2019OFS semblent confirmer certains st\u00e9r\u00e9otypes bien connus. Mais la situation d\u2019un \u00e9tudiant un an apr\u00e8s l\u2019obtention de son dipl\u00f4me est-elle r\u00e9ellement repr\u00e9sentative ? Une seconde \u00e9tude, suivant les \u00e9tudiants sur une p\u00e9riode plus longue, bouleverse nos id\u00e9es re\u00e7ues. Le taux de ch\u00f4mage subit une baisse drastique dans les 5 ans qui suivent la fin des \u00e9tudes. En r\u00e8gle g\u00e9n\u00e9rale, toutes les facult\u00e9s voient leur taux d\u2019inactivit\u00e9 diminuer en dessous du niveau national, sauf pour les sciences exactes et naturelles, y compris apr\u00e8s un doctorat.<\/p>\n<h4><strong>Multiplier les dipl\u00f4mes ?<\/strong><\/h4>\n<p>Mais l\u2019insertion est-elle difficile \u00e0 cause d\u2019un mauvais choix d\u2019\u00e9tudes ? Selon les sond\u00e9s, pas vraiment. En 2006, ceux-ci jugeaient que les portes de l\u2019emploi se fermaient plus par manque d\u2019exp\u00e9rience professionnelle que par leur choix de fili\u00e8re d\u2019\u00e9tudes.<br \/>\nLa course aux titres compl\u00e9mentaires para\u00eet \u00eatre une solution pour pallier au manque d\u2019exp\u00e9rience. Encore faut-il en avoir les moyens, et le temps. Et le niveau d\u2019examen ne r\u00e9sout pas tout, le nombre de personnes surqualifi\u00e9es restant \u00e9lev\u00e9. M\u00eame 5 ans plus tard, 15% des anciens \u00e9tudiants sont toujours surdipl\u00f4m\u00e9s dans leur poste.<\/p>\n<h4><strong>Vers une am\u00e9lioration<\/strong><\/h4>\n<p>Pas la peine de claquer la porte de l\u2019Universit\u00e9 pour autant. Parmi ces m\u00eames sond\u00e9s, \u00e0 Fribourg, le suremploi \u00e9tait une plus grande pr\u00e9occupation que le sous emploi.<br \/>\nDepuis 2003, le taux de stagiaires et d\u2019assistants un an apr\u00e8s le master diminue en faveur de postes d\u2019employ\u00e9s. En r\u00e9sum\u00e9, il est difficile de r\u00e9duire une situation aussi diverse par un simple chiffre. Les diff\u00e9rences entre universit\u00e9s, facult\u00e9s, et \u00e9tudiants influent sur les chances d\u2019insertion. La question est toujours la m\u00eame : Sommes-nous pr\u00eats \u00e0 affronter ce qui nous attend ?<\/p>\n[\/col]\n<\/div>\n<h4><strong>Guillaume Peugniez<\/strong><\/h4>\n<h4><strong>\u00dcbersetzung von Simone Frey<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: center;\">[button link=\u00a0\u00bbhttp:\/\/student.unifr.ch\/spectrum\/bilingual\u00a0\u00bb size=\u00a0\u00bblarge\u00a0\u00bb text_size=\u00a0\u00bbbeta\u00a0\u00bb newtab=\u00a0\u00bbon\u00a0\u00bb]Spectrum Bilingual[\/button]\n<div class=\"pdf24Plugin-cp\"> \t<form name=\"pdf24Form0\" method=\"post\" action=\"https:\/\/doc2pdf.pdf24.org\/wordpress.php\" target=\"pdf24PopWin\" onsubmit=\"var pdf24Win = window.open('about:blank', 'pdf24PopWin', 'resizable=yes,scrollbars=yes,width=600,height=250,left='+(screen.width\/2-300)+',top='+(screen.height\/3-125)+''); pdf24Win.focus(); if(typeof pdf24OnCreatePDF === 'function'){void(pdf24OnCreatePDF(this,pdf24Win));}\"> \t\t<input type=\"hidden\" name=\"blogCharset\" value=\"Cw1x07UAAA==\" 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